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Amtliche Abkürzung:HeilBG
Fassung vom:19.12.2014
Gültig ab:01.01.2015
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2122-1
Heilberufsgesetz*)
(HeilBG)
Vom 19. Dezember 2014
§ 28
Inhalt, Form und Dauer der Weiterbildung

(1) Die Weiterbildung umfasst die für den Erwerb der jeweiligen Bezeichnung nach § 25 erforderliche Vertiefung der beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie erfolgt in praktischer Berufstätigkeit und theoretischer Unterweisung.

(2) In den Gebieten darf die Weiterbildung drei Jahre, in den Bereichen nach § 41 18 Monate nicht unterschreiten.

(3) Die Weiterbildung in den Teilgebieten und Schwerpunkten kann im Rahmen der Weiterbildung in dem Gebiet durchgeführt werden, dem die Teilgebiete oder Schwerpunkte zugehören, wenn die Weiterbildungsordnung dies zulässt.

(4) Die Weiterbildung wird ganztägig oder halbtägig durchgeführt. Die Weiterbildungsordnung kann Ausnahmen von Satz 1, insbesondere eine berufsbegleitende Weiterbildung, zulassen, soweit dies mit den Zielen der Weiterbildung vereinbar ist.

(5) Eine Zeit beruflicher Tätigkeit, in der auch eine eigene Praxis ausgeübt wird, ist auf die Weiterbildung in den Gebieten, Teilgebieten und Schwerpunkten nicht anrechnungsfähig; die Kammern können in der Weiterbildungsordnung hiervon abweichende Bestimmungen treffen, soweit dies mit den Zielen der Weiterbildung vereinbar ist.

(6) Wenn die Ausbildung außerhalb eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum absolviert wurde, hat die oder der Weiterzubildende der Kammer seine Approbation, Berufserlaubnis oder Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung vorzulegen. Die Kammer kann bei Zweifeln an der Vergleichbarkeit der Ausbildung die in Satz 1 genannten Unterlagen der für die Berufszulassung zuständigen Behörde zur Prüfung vorlegen.

(7) Die Weiterzubildenden haben den Beginn und die vorzeitige Beendigung der Weiterbildung der Kammer zur Aufnahme in das Weiterbildungsregister nach § 3 Abs. 2 Nr. 8 unverzüglich anzuzeigen.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*)
Dieses Gesetz dient unter anderem der Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22; 2007 Nr. L 271 S. 18; 2008 Nr. L 93 S. 28; 2009 Nr. L 33 S. 49), zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. November 2013 (ABl. EU Nr. L 354 S. 132), der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (ABl. EU Nr. L 376 S. 36) und der Richtlinie 2011/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 2011 über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung (ABl. EU Nr. L 88 S. 45), geändert durch Artikel 6 der Richtlinie 2013/64/EU des Rates vom 17. Dezember 2013 (ABl. EU Nr. L 353 S. 8).

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