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juris-Abkürzung:LehrAAnwZulV RP
Fassung vom:10.03.2016
Gültig ab:30.04.2016
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-1-43
Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung
Vom 28. Januar 1977*

§ 4

Allgemeine Zulassungsgrundsätze

(1) Übersteigt bei einem Zulassungstermin die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber die Ausbildungsplatzhöchstzahl, so werden die Bewerberinnen und Bewerber nach Maßgabe der Absätze 2 bis 6 und der §§ 5 bis 8 ausgewählt.

(2) Von den für den Vorbereitungsdienst zu vergebenden Ausbildungsplätzen entfallen vorweg

1.

bis zu zehn vom Hundert auf Bewerberinnen und Bewerber, die eine Ausbildung für Fächer und Bereiche durchlaufen, in denen ein besonderer öffentlicher Bedarf besteht (Bedarfsbereiche),

2.

bis zu zehn vom Hundert auf Bewerberinnen und Bewerber, für die die Versagung der Zulassung eine außergewöhnliche, insbesondere soziale Härte bedeuten würde.

Verfügbar gebliebene Ausbildungsplätze nach Satz 1 Nr. 2 werden der Quote nach Satz 1 Nr. 1 hinzugerechnet. Ist die Zahl der nach Satz 1 zu berücksichtigenden Bewerberinnen und Bewerber geringer als die Zahl der hierfür vorhandenen Ausbildungsplätze, so werden die freibleibenden Plätze nach Absatz 3 vergeben.

(3) Von den Plätzen, die nach Abzug der nach Absatz 2 vergebenen Ausbildungsplätze verbleiben, werden

1.

60 vom Hundert nach der Qualifikation und

2.

40 vom Hundert nach der Zeit, die seit der ersten Bewerbung für die Einstellung in den Vorbereitungsdienst verflossen ist (Wartezeit),

vergeben.

(4) Bewerberinnen und Bewerber mit einer Hochschulprüfung oder einer ersten Staatsprüfung, die keine Lehramtsprüfung ist, können nur zugelassen werden, wenn Bewerberinnen und Bewerber, die eine erste Staatsprüfung (Lehramtsprüfung) mit einer entsprechenden wissenschaftlichen Befähigung abgelegt haben oder über eine Anerkennung lehramtsbezogener Hochschulprüfungen als Erste Staatsprüfung für ein Lehramt oder über eine bestandene Master- oder Diplomprüfung verfügen, nicht zur Verfügung stehen. Bei der Zulassung zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen sind Bewerberinnen und Bewerber mit Einstellungsvoraussetzungen gemäß § 3 Abs. 4 der Landesverordnung über die Ausbildung und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen, an Realschulen plus, an Gymnasien, an berufsbildenden Schulen und an Förderschulen vom 3. Januar 2012 (GVBl. S. 11, BS 2030-48) in der jeweils geltenden Fassung in der Reihenfolge der in § 3 Abs. 4 Satz 1 der Landesverordnung über die Ausbildung und Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen, an Realschulen plus, an Gymnasien, an berufsbildenden Schulen und an Förderschulen genannten Einstellungsvoraussetzungen zuzulassen. Absatz 5 bleibt unberührt.

(5) Bei der Zulassung zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen stehen Bewerberinnen und Bewerber mit den Einstellungsvoraussetzungen gemäß Absatz 4 Satz 1 den Bewerberinnen und Bewerbern mit der ersten Staatsprüfung (Lehramtsprüfung) gleich, falls in dem betreffenden Fach eine erste Staatsprüfung (Lehramtsprüfung) nicht abgelegt werden kann.

(6) Bei der Berechnung der Quoten wird gerundet.

(7) Übersteigt bei einem Zulassungstermin die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber zwar nicht die Ausbildungsplatzhöchstzahl, aber in einem Fach oder mehreren Fächern die Fachhöchstzahl, so werden die Bewerberinnen und Bewerber für das betreffende Fach entsprechend Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 und Satz 3, in den Absätzen 3 bis 6 und in den §§ 5 bis 9 ausgewählt.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
GVBl. S. 16 - Zuletzt geändert durch Verordnung vom 23. 11. 2000 (GVBl. S. 563) Anmerkung: Gemäß § 5 der Lehramtsanwärter-Höchstzahlverordnung I/1981 vom 2. 1. 1981 (GVBl. S. 2) gilt die Lehramtsanwärter-Zulassungsverordnung vom 28. 1. 1977 (GVBl. S. 16, BS 2030-1-43) über den 31. 12. 1980 hinaus weiter.

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