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Amtliche Abkürzung:StPVLVO
Fassung vom:23.09.2015
Gültig ab:16.10.2015
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-44
Studienplatzvergabeverordnung Rheinland-Pfalz
(StPVLVO)
Vom 18. Dezember 2010 *

§ 1 1

Anwendungsbereich, Zuständigkeiten,
Satzungsermächtigung

(1) Diese Verordnung regelt die Vergabe von Studienplätzen in den Studiengängen mit festgesetzter Zulassungszahl an den staatlichen Hochschulen; sie gilt nicht für die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Die Vergabeverfahren werden auf der Grundlage dieser Verordnung durchgeführt, wenn die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, die den betreffenden Studiengang gewählt haben, die verfügbaren Studienplätze übersteigt.

(2) Die Stiftung für Hochschulzulassung (Stiftung) vergibt die Studienplätze des ersten Fachsemesters der nach Maßgabe des Artikels 7 des Staatsvertrages über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung in das zentrale Vergabeverfahren einbezogenen Studiengänge, soweit sie nicht von den Hochschulen vergeben werden. Die in das zentrale Vergabeverfahren einbezogenen Studiengänge sind in Anlage 1 aufgeführt.

(3) Soweit in Studiengängen, die nicht in das zentrale Vergabeverfahren einbezogen sind, Zulassungszahlen festgesetzt werden, werden die Studienplätze von der Hochschule vergeben. Die Hochschule kann die Stiftung damit beauftragen, zur Durchführung des Vergabeverfahrens Dienstleistungen zu übernehmen, insbesondere in ihrem Namen und Auftrag Zulassungsanträge entgegenzunehmen und zu prüfen sowie Zulassungs- und Ablehnungsbescheide zu erstellen und zu versenden. Die Stiftung prüft in den Verfahren nach Satz 1 die Zulassungsangebote in grundständigen Studiengängen aufgrund von Mehrfachbewerbungen für das erste Fachsemester an verschiedenen Hochschulen und wirkt nach Maßgabe des § 9 an dem Verfahren zur Vermeidung von Mehrfachzulassungen mit. In Studiengängen der Fachrichtungen Kunst, Musik und Sport entfällt die Mitwirkung der Stiftung nach Satz 3. Die Mitwirkung der Stiftung entfällt auch, soweit Studienplätze an Bewerberinnen und Bewerber mit vorgezogenem Abitur vergeben werden (§ 8 Abs. 4).

(4) Ein Vergabeverfahren umfasst jeweils die auf einen Zulassungstermin (Sommersemester oder Wintersemester) bezogene Vergabe von Studienplätzen.

(5) Die nähere Ausgestaltung des Vergabeverfahrens der Hochschule, insbesondere hinsichtlich der ihr vorbehaltenen Auswahl, regelt diese durch Satzung, die der Genehmigung des für das Hochschulwesen zuständigen Ministeriums bedarf.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
beachte § 26 Abs. 1: Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Sie gilt mit Ausnahme des § 1 Abs. 3 Satz 3 und des § 9 erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2011. § 1 Abs. 3 Satz 3 und § 9 gelten erstmals für das Wintersemester 2011/2012.
1

§ 1 Abs. 3 Satz 3 gilt erstmals für das Wintersemester 2011/2012, siehe § 26 Abs. 1 dieser Verordnung.


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