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juris-Abkürzung:ErwPrLehrAnerkV RP
Fassung vom:28.09.2012
Gültig ab:01.10.2012
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-54
Landesverordnung über die Anerkennung von
Hochschulprüfungen als Erweiterungsprüfung für Lehrämter
Vom 8. Juli 2011

§ 3

Strukturelle Anforderungen
für die Anerkennung

(1) Die Anerkennung von Hochschulprüfungen als Erweiterungsprüfung setzt voraus, dass die Prüfungsordnungen des Zertifikatsstudiengangs die Curricularen Standards der Studienfächer gemäß den in der Anlage 1 für das jeweilige Lehramt und Fach angegebenen Studienmodulen erfüllen und das Lehrangebot die dort angegebenen Studienmodule umfasst. Die jeweiligen Studieninhalte und die damit zu erreichenden Qualifikationen ergeben sich aus der Verwaltungsvorschrift Curriculare Standards der Studienfächer in lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen vom 1. Oktober 2007 (Amtsbl. S. 335) in der jeweils geltenden Fassung. Die Studieninhalte und die damit zu erreichenden Qualifikationen für das Fach Darstellendes Spiel sind in der Anlage 2 festgelegt. Die für die einzelnen Module erforderlichen Voraussetzungen werden durch Selbststudium erworben.

(2) Jedes Studienmodul wird nach Maßgabe der Prüfungsordnung für den Zertifikatsstudiengang studienbegleitend in der Regel durch eine Prüfung (Modulprüfung) abgeschlossen. In den Fächern Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre muss mindestens eine dieser Prüfungen eine mündliche Prüfung sein, zu der eine Vertreterin oder ein Vertreter der zuständigen Kirche eingeladen wird; sie oder er nimmt mit beratender Stimme an den Prüfungen teil.

(3) Die Zugangsvoraussetzungen zu einem Zertifikatsstudiengang für ein Lehramt erfüllt, wer im 5. oder in einem höheren Semester des Bachelorstudiums nach der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter mit dem Schwerpunkt für dasselbe Lehramt eingeschrieben ist oder die Bachelorprüfung nach der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter mit dem Schwerpunkt für dasselbe Lehramt abgelegt hat oder einen der in § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 genannten Abschlüsse für dasselbe oder ein entsprechendes Lehramt erworben hat.

(4) Wer das als Erweiterungsfach gewählte Fach in der Ersten Staatsprüfung oder in einem lehramtsbezogenen Bachelor- oder Masterstudiengang nicht bestanden hat oder den Studienanspruch für ein Lehramt verloren hat, kann nicht in den Zertifikatsstudiengang in demselben Fach für dasselbe oder ein entsprechendes Lehramt aufgenommen werden.

(5) Die Universität stellt der Kandidatin oder dem Kandidaten ein Zertifikat aus, in dem das Lehramt, je Modul die Leistungspunkte und die Note sowie die Gesamtnote angegeben sind. Bei der Bildung der Gesamtnote für die Erweiterungsprüfung werden die Noten der Modulprüfungen mit den Leistungspunkten gewichtet, die den jeweiligen Modulen zugeordnet sind.

(6) § 4 Abs. 2 Satz 1 und 2 und § 7 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter gelten entsprechend.


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