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juris-Abkürzung:LehrALaufWPrV RP 2014
Fassung vom:03.07.2015
Gültig ab:30.07.2015
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-46
Landesverordnung
über die Prüfungen von Lehrkräften zum Wechsel des Laufbahnzweiges
(Lehrkräfte-Wechselprüfungsverordnung)
Vom 29. April 2014
§ 17
Künstlerische Prüfung im Fach
Bildende Kunst oder Musik

(1) Für Lehrkräfte, die im Fach Bildende Kunst die Wechselprüfung I ablegen, besteht die künstlerische Prüfung in der Durchführung und Präsentation eines künstlerischen Projekts einschließlich eines Kolloquiums. Das Kolloquium soll 30 Minuten nicht überschreiten. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Annahme des vorgelegten Themas des künstlerischen Projekts und über den Bearbeitungszeitraum. Der Bearbeitungszeitraum darf acht Wochen nicht überschreiten. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann zur Sicherstellung eines gleichwertigen Niveaus des künstlerischen Projekts die Vorlage eines anderen Themas verlangen. Das Thema des künstlerischen Projekts wird der Lehrkraft mit der Zulassung zur Wechselprüfung I bekannt gegeben.

(2) Als Ersatz für das künstlerische Projekt gemäß Absatz 1 kann auf Antrag der Lehrkraft ein bereits durchgeführtes künstlerisches Projekt herangezogen werden, wenn es von Art und Umfang her den Anforderungen des angestrebten Lehramts entspricht. Diese Projekte dürfen allerdings nicht Bestandteil der Ausbildung zum Erwerb der Befähigung für das bisherige Lehramt gewesen sein. Über die Anerkennung entscheidet das Landesprüfungsamt im Einvernehmen mit einer geeigneten Fachvertreterin oder einem geeigneten Fachvertreter der Hochschule.

(3) Für Lehrkräfte, die die Wechselprüfung I im Fach Musik ablegen, umfasst die künstlerische Prüfung folgende Prüfungsteile:

1.

das Vorspiel auf einem Instrument der Wahl,

2.

das schulpraktische Klavierspiel mit

a)

Begleitung eines Liedes freier Wahl sowie

b)

einer Improvisation oder das Aussetzen einer Folge von Akkordsymbolen am Klavier,

3.

Leitung eines Ensembles

jeweils auf einem dem Lehramt entsprechenden künstlerischen Niveau. Die künstlerische Prüfung soll insgesamt eineinhalb Stunden nicht überschreiten. Zeit und Ort werden vom Landesprüfungsamt festgelegt und schriftlich mitgeteilt.

(4) Der Prüfungsausschuss ermittelt die Note der künstlerischen Prüfung wie folgt:

1.

im Fach Bildende Kunst berät der Prüfungsausschuss über das Ergebnis der künstlerischen Prüfung und bewertet diese gemäß § 6 Abs. 1; kommt ein Einvernehmen nicht zustande, setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Note unter Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente und der Vorschläge fest;

2.

im Fach Musik berät der Prüfungsausschuss über das Ergebnis für jeden Prüfungsteil gemäß Absatz 3 Satz 1 und bewertet die einzelne Prüfungsleistung gemäß § 6 Abs. 1; kommt ein Einvernehmen nicht zustande, setzt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bewertung der einzelnen Prüfungsleistung unter Berücksichtigung der vorgetragenen Argumente und der Vorschläge fest; der Prüfungsausschuss ermittelt die Punktzahl der künstlerischen Prüfung aus dem rechnerischen Durchschnitt der Vorschläge der einzelnen Prüfungsteile; eine zweite Dezimalstelle bleibt unberücksichtigt.

(5) Die künstlerische Prüfung ist bestanden, wenn mindestens die Note „ausreichend“ erreicht wird. Die Feststellung trifft das Landesprüfungsamt.

(6) Wird die künstlerische Prüfung mit „ungenügend“ bewertet, ist die Wechselprüfung I nicht bestanden. Wird die künstlerische Prüfung mit „mangelhaft“ bewertet, so kann die künstlerische Prüfung ein zweites Mal abgelegt werden. Die zweite künstlerische Prüfung soll frühestens nach drei Monaten, aber nicht später als sechs Monate nach der ersten künstlerischen Prüfung abgelegt werden. Wird die künstlerische Prüfung ein zweites Mal nicht bestanden, so ist die Wechselprüfung I nicht bestanden.

(7) Die künstlerische Prüfung kann insgesamt höchstens drei Mal abgelegt werden.


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