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juris-Abkürzung:KrPflHiAPrV RP
Fassung vom:02.09.2019
Gültig ab:28.09.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2124-11-2
Landesverordnung über die Ausbildung, Prüfung und Führung der Berufsbezeichnung
der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers
Vom 2. September 2019*

§ 4
Praxisanleitung und Praxisbegleitung

(1) Die Schulen tragen entsprechend dem Ausbildungsziel nach § 1 die Gesamtverantwortung für die Organisation und die Koordination des theoretischen und praktischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung. Die Einrichtungen nach § 2 Abs. 2 Satz 2 stellen die Praxisanleitung der auszubildenden Personen durch geeignete Fachkräfte sicher. Zur Praxisanleitung geeignet sind Personen mit einer Erlaubnis im Sinne des § 3 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2, die über eine Berufserfahrung von mindestens einem Jahr verfügen und die Weiterbildung zur Praxisanleitung in den Pflegeberufen oder eine vergleichbare berufspädagogische Zusatzqualifikation erfolgreich absolviert haben. Aufgabe der Praxisanleitung ist es, die auszubildenden Personen schrittweise an die angeleitete Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranzuführen und die Verbindung mit der Schule zu gewährleisten. Hierzu sind mindestens 10 v. H. der Stunden der praktischen Ausbildung für die strukturierte und dokumentierte Praxisanleitung pro auszubildende Person vorzusehen. Die Praxisanleitung soll an den jeweiligen Einsatzorten stattfinden. Das fachlich zuständige Ministerium kann das Nähere zur strukturierten und dokumentierten Praxisanleitung durch Rahmenlehrpläne regeln.

(2) Die Schulen stellen die Praxisbegleitung der auszubildenden Personen in den Einrichtungen nach § 2 Abs. 2 Satz 2 sicher. Aufgabe der Lehrkräfte der Schulen ist es, die auszubildenden Personen in den Einrichtungen zu betreuen und die für die Praxisanleitung zuständigen Fachkräfte zu beraten. Dies ist durch regelmäßige persönliche Anwesenheit in den Einrichtungen zu gewährleisten.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Diese Verordnung dient unter anderem der Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22; 2007 Nr. L 271 S. 18; 2008 Nr. L 93 S. 28; 2009 Nr. L 33 S. 49; 2014 Nr. L 305 S. 115; 2015 Nr. L 177 S. 60, Nr. L 268 S. 35; 2016 Nr. L 95 S. 20) und der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (ABl. EU Nr. L 376 S. 36).

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