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juris-Abkürzung:KrPflHiAPrV RP
Fassung vom:02.09.2019
Gültig ab:28.09.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2124-11-2
Landesverordnung über die Ausbildung, Prüfung und Führung der Berufsbezeichnung
der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers
Vom 2. September 2019*

§ 24
Praktischer Teil der staatlichen Prüfung

(1) Der praktische Teil der staatlichen Prüfung erstreckt sich auf die pflegerische Versorgung von höchstens zwei Patientinnen oder Patienten. Der Prüfling übernimmt im Stationsablauf alle anfallenden Aufgaben, die im Rahmen der Ausbildung von Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen und Gesundheits- und Krankenpflegehelfern an diese übertragen werden, einschließlich der Dokumentation. In einem staatlichen Prüfungsgespräch hat der Prüfling sein Pflegehandeln zu erläutern und zu begründen sowie die staatliche Prüfungssituation zu reflektieren. Dabei hat er nachzuweisen, dass er in der Lage ist, die während der Ausbildung erworbenen Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden und die Aufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe gemäß dem Ausbildungsziel nach § 1 auszuführen.

(2) Die Auswahl der Patientinnen oder Patienten sowie die Auswahl des Fachgebiets, in dem die staatliche Prüfung durchgeführt wird, erfolgt durch eine fachprüfende Person nach § 21 Abs. 1 Nr. 3 im Einvernehmen mit der Patientin oder dem Patienten oder ihrer oder seiner gesetzlichen Vertretung und dem für die Patientin oder den Patienten verantwortlichen Fachpersonal. Die staatliche Prüfung soll für den Prüfling in der Regel in zwei Stunden abgeschlossen sein.

(3) Die staatliche Prüfung wird von mindestens einer fachprüfenden Person nach § 21 Abs. 1 Nr. 3 und mindestens einer fachprüfenden Person nach § 21 Abs. 1 Nr. 4 abgenommen und benotet. Das vorsitzende Mitglied des staatlichen Prüfungsausschusses bildet aus den Noten der fachprüfenden Personen im Benehmen mit diesen eine Note.

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Diese Verordnung dient unter anderem der Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22; 2007 Nr. L 271 S. 18; 2008 Nr. L 93 S. 28; 2009 Nr. L 33 S. 49; 2014 Nr. L 305 S. 115; 2015 Nr. L 177 S. 60, Nr. L 268 S. 35; 2016 Nr. L 95 S. 20) und der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (ABl. EU Nr. L 376 S. 36).

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