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juris-Abkürzung:FischGDV RP
Fassung vom:03.05.2021 Fassungen
Gültig ab:13.05.2021
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:793-1-1
Landesverordnung zur Durchführung des Landesfischereigesetzes
(Landesfischereiordnung)
Vom 14. Oktober 1985
§ 33
Aussetzen von Fischen

(1) Wanderfischarten (Lachs, Maifisch, Aal) dürfen nicht in geschlossene Gewässer, denen es dauernd an einer für den Wechsel der Fische geeigneten Verbindung mit einem natürlichen Gewässer fehlt, ausgesetzt werden. Ausnahmen für das Aussetzen von Aal in geschlossene Gewässer können von der oberen Fischereibehörde zugelassen werden. Fische, die nicht zu den in den §§ 17 und 20 Abs. 2 oder den nachfolgend genannten Arten zählen, dürfen nur mit Zustimmung der oberen Fischereibehörde ausgesetzt werden:

Giebel (Carassius gibelio Bloch)

Döbel (Leuciscus cephalus [L.])

Dreistachlicher Stichling (Gasterosteus aculeatus [L.])

Brachsen, Brassen (Abramis brama [L.])

Güster (Abramis bjoerkna [L.])

Ukelei (Alburnus alburnus [L.])

Gründling (Gobio gobio [L.])

Flussbarsch (Perca fluviatilis L.)

Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua [L.]).

Der Besatz von gesunden Fischen der nicht heimischen Arten Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss Walbaum) und Bachsaibling (Salvelinus fontinalis Mitchill) in geschlossene Gewässer, denen es dauernd an einer für den Wechsel der Fische geeigneten Verbindung mit einem natürlichen Gewässer fehlt, bedarf keiner fischereilichen Zustimmung.

(2) Fische aller Arten dürfen nur ausgesetzt werden, wenn dadurch die Zusammensetzung des Fischbestandes nicht nachteilig verändert wird.


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