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juris-Abkürzung:FischGDV RP
Fassung vom:16.12.2010
Gültig ab:14.01.2011
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:793-1-1
Landesverordnung zur Durchführung des Landesfischereigesetzes
(Landesfischereiordnung)
Vom 14. Oktober 1985

§ 49

Ordnungswidrig im Sinne des § 62 Abs. 1 Nr. 19 LFischG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

1.

entgegen § 12 Abs. 1 und 3 die Elektrofischerei

a)

ohne Genehmigung der oberen Fischereibehörde,

b)

in anderen als den genehmigten Gewässern,

c)

zu anderen als den genehmigten Zwecken,

d)

ohne Einhaltung der in der Genehmigung gesetzten Frist,

e)

mit anderen als den zugelassenen Geräten

ausübt,

2.

entgegen § 14 Abs. 1 bei Ausübung der Elektrofischerei nicht die vorgeschriebenen Sorgfaltspflichten erfüllt oder es unterlässt, eine Hilfskraft hinzuzuziehen,

3.

entgegen § 15 Abs. 1 den Berechtigungsschein, den Bedienungsschein, den Zulassungsschein und den Nachweis einer durchgeführten Überprüfung bei Ausübung der Elektrofischerei nicht mit sich führt oder nicht aushändigt,

4.

entgegen § 16 Satz 1 über das Ergebnis des Elektrofischfanges nicht in der vorgeschriebenen Weise Buch führt,

5.

entgegen § 17 den Fang auf untermaßige Fische ausübt,

6.

entgegen den §§ 18 , 19 , 20 oder 21 unter Nichtbeachtung der Schonzeiten, der Fangverbote oder der Anlandeverpflichtung den Fischfang ausübt,

7.

entgegen § 23 Abs. 1 einem Fangverbot unterliegende Fische, wenn sie nach dem Fang noch überlebensfähig sind, nicht unverzüglich oder nicht mit der zu ihrer Erhaltung erforderlichen Vorsicht ins Gewässer zurücksetzt,

8.

entgegen § 24 Satz 1 Fische, die einem Fangverbot unterliegen, in den Verkehr bringt,

9.

entgegen § 25 Abs. 1 Satz 1 Stell- oder Staknetze, Stoßhamen, Treib-, Senk-, Wurf- oder Zugnetze mit kleineren Maschenweiten als 2,5 cm verwendet,

10.

entgegen § 26 Satz 1 zum Hältern von Fischen Setzkescher verwendet, die nicht aus Textilien hergestellt sind, oder entgegen Satz 2 Fische in Gewässern mit Schiffsverkehr in Setzkeschern unsachgemäß hältert,

11.

entgegen § 27 Abs. 1 für ständige Fischereivorrichtungen kleinere Lattenweiten als 2,5 cm verwendet oder durch ständige Fischereivorrichtungen, die mit Stauanlagen verbunden sind, mehr als die halbe Breite der Wasserfläche absperrt,

12.

entgegen § 28 die Bestimmungen über die Schokkerfischerei nicht beachtet,

13.

entgegen § 29 den Fischfang mit dem lebenden Köderfisch ausübt,

14.

entgegen § 30 Wasserpflanzen wirbt,

15.

entgegen § 31 Fischlaich oder Fischnährtiere entnimmt oder beschädigt,

16.

entgegen § 32 zahmes Wassergeflügel in die der Winterschonzeit unterliegenden Gewässer oder ohne Zustimmung des Fischereiberechtigten oder Fischereipächters in sonstige Gewässer einlässt,

17.

entgegen § 33 Abs. 1 ohne Zustimmung der oberen Fischereibehörde Fische der nicht genannten Arten aussetzt oder entgegen Absatz 2 durch Aussetzen von Fischen aller Arten die Zusammensetzung des Fischbestandes nachteilig verändert,

18.

entgegen § 34 Abs. 1 andere Fischer bei der Ausübung des Fischfangs stört.



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