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juris-Abkürzung:FSOModBildG RP
Fassung vom:02.10.2003
Gültig ab:01.08.2003
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-24
Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in
den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft
Vom 2. Oktober 2003

§ 4
Kooperation

(1) Die Fachschule legt vor Beginn des Unterrichts die zeitliche Abfolge der Lernmodule über die Dauer des Bildungsgangs fest, wobei die vorgesehene Wochenstundenzahl einzuhalten ist. Die Festlegung wird in Abstimmung mit den Fachschulen vorgenommen, die innerhalb der Region Lernmodule mit gleicher Bezeichnung führen.

(2) Die Fachschule arbeitet mit den anderen an der beruflichen Fort- und Weiterbildung Beteiligten, insbesondere den zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung mit dem Ziel zusammen, regional und fachlich sich ergänzende berufliche Fort- und Weiterbildungsangebote zu schaffen. Sie fördert den gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch über inhaltliche, didaktische, methodische und unterrichtsorganisatorische Entwicklungen zwischen den an der beruflichen Fort- und Weiterbildung beteiligten Personen.

(3) Die Fachschule kann mit anderen Fachschulen, die denselben Bildungsgang oder Lernmodule mit gleicher Bezeichnung und gleichen Inhalten führen, in der Weise kooperieren, dass sie sich die Lernmodule zeitlich aufeinander abgestimmt aufteilen. Die Aufteilung ist rechtzeitig vor Beginn des Bildungsgangs der Schulbehörde anzuzeigen. Entsprechendes gilt für den Fall, dass die Fachschule zur Durchführung eines Bildungsgangs mit einer zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung kooperiert. Im Anschluss an diejenigen Lernmodule, die von der zuständigen Stelle angeboten werden, können deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der kooperierenden Fachschule die abschließende Leistungsfeststellung in den betreffenden Lernmodulen ablegen; § 5 Abs. 3 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.

(4) Sofern die Entwicklung der Schülerzahlen an Fachschulen, die nicht an der pauschalierten Sollstundenermittlung teilnehmen, dazu führt, dass die Mindestzahl nach der Verwaltungsvorschrift über die Klassen- und Kursbildung an berufsbildenden Schulen vom 2. Juli 1999 (GAmtsbl. S. 329) in der jeweils geltenden Fassung um mehr als drei Schülerinnen und Schüler unterschritten wird, soll die Schulbehörde die Genehmigung zur Führung des Bildungsgangs auf einzelne Lernmodule beschränken und anordnen, dass die betreffende Fachschule mit einer anderen Fachschule, die den gleichen Bildungsgang führt, im Sinne des Absatzes 3 kooperiert.

(5) Die Bewerberinnen und Bewerber sind bereits mit der Aufnahmezusage schriftlich darauf hinzuweisen, dass einzelne Lernmodule möglicherweise an einem anderen Standort in der Region besucht werden müssen.


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