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juris-Abkürzung:FSOModBildG RP
Fassung vom:02.10.2003
Gültig ab:01.08.2003
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-24
Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in
den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft
Vom 2. Oktober 2003

§ 24
Aufnahmevoraussetzungen für
fachrichtungsbezogene Lernmodule

(1) Aufnahmevoraussetzungen sind

1.

der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit und

2.

eine erfolgreich abgelegte Eignungsprüfung.

An die Stelle der Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 1 kann der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit treten. Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.

(2) Soweit die Berufstätigkeit nicht bei Eintritt in einen Bildungsgang nachgewiesen werden kann, muss sie bei Teilzeitbildungsgängen von Beginn des Fachschulbesuchs an abgeleistet werden und bei Vollzeitbildungsgängen spätestens nachgewiesen werden, wenn die Hälfte der Unterrichtsstunden des Bildungsgangs erteilt worden ist; ein Vollzeitbildungsgang ist für die Ableistung der Berufstätigkeit zu unterbrechen. Sofern eine abgeschlossene oder eine der jeweiligen Fachrichtung entsprechende Berufsausbildung nicht vorliegt, muss bei Teilzeitbildungsgängen die erforderliche einschlägige Berufstätigkeit bereits bei Eintritt in einen Bildungsgang mindestens zur Hälfte abgeleistet sein.

(3) Die Bewerberinnen und Bewerber haben ihre gestalterischpraktischen Fähigkeiten in einer Eignungsprüfung nachzuweisen, die vor einem Prüfungsausschuss der Fachschule abzulegen ist, dem die Schulleiterin oder der Schulleiter und mindestens zwei der zuständigen Lehrkräfte angehören.

(4) Der Termin der Eignungsprüfung wird von der Schulleiterin oder dem Schulleiter festgelegt. Für jede Aufgabe der Eignungsprüfung legt die zuständige Lehrkraft zwei Vorschläge mit Angabe der Bearbeitungszeit vor, aus denen die Schulleiterin oder der Schulleiter einen Vorschlag auswählt. In Bereichen, die ihrer Natur nach keine für alle Bewerberinnen und Bewerber gemeinsame Aufgabenstellung zulassen, sind für jede Bewerberin und jeden Bewerber oder für Gruppen von Bewerberinnen und Bewerbern Aufgaben zu stellen. Bei der Durchführung der Eignungsprüfung ist dafür Sorge zu tragen, dass die Selbständigkeit der Leistung der einzelnen Bewerberin oder des einzelnen Bewerbers gewährleistet ist.

(5) Die Leistungen in den einzelnen Aufgaben der Eignungsprüfung werden von den jeweils zuständigen Lehrkräften bewertet. Das Gesamtergebnis der Eignungsprüfung wird als Durchschnittsnote aufgrund der Prüfungsleistungen vom Prüfungsausschuss festgelegt. Für die Bewertung der Prüfungsleistungen und die Ermittlung der Durchschnittsnote gelten die Bestimmungen der Prüfungsordnung für die berufsbildenden Schulen vom 5. Mai 1978 (GVBl. S. 337, BS 223-1-36) in der jeweils geltenden Fassung entsprechend.

(6) Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn mindestens die Note „ausreichend“ erzielt wurde. Bei Nichtbestehen kann die Eignungsprüfung zweimal wiederholt werden.

(7) Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein den geforderten Aufnahmevoraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde.


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