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juris-Abkürzung:FSOModBildG RP
Fassung vom:02.10.2003
Gültig ab:01.08.2003
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-24
Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in
den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft
Vom 2. Oktober 2003

§ 14
Aufnahmevoraussetzungen für
fachrichtungsbezogene Lernmodule

(1) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen in Vollzeitunterricht mit einer Dauer von mindestens zwei Schuljahren und einer Gesamtstundenzahl von mindestens 2400 Unterrichtsstunden oder von Fachschulen in Teilzeitunterricht mit einer Gesamtstundenzahl von mindestens 1920 Unterrichtsstunden und entsprechend längerer Dauer sind

1.

der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit oder

2.

der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit.

Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.

(2) Soweit die Berufstätigkeit nicht bei Eintritt in einen Bildungsgang nachgewiesen werden kann, muss sie bei Teilzeitbildungsgängen von Beginn des Fachschulbesuchs an abgeleistet werden und bei Vollzeitbildungsgängen spätestens nachgewiesen werden, wenn die Hälfte der Unterrichtsstunden des Bildungsgangs erteilt worden ist; ein Vollzeitbildungsgang ist für die Ableistung der Berufstätigkeit zu unterbrechen. Sofern eine abgeschlossene oder eine der jeweiligen Fachrichtung entsprechende Berufsausbildung nicht vorliegt, muss bei Teilzeitbildungsgängen die erforderliche einschlägige Berufstätigkeit bereits bei Eintritt in einen Bildungsgang mindestens zur Hälfte abgeleistet sein.

(3) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen der Fachrichtungen Umweltschutztechnik (Zusatzqualifikation) und Technische Betriebswirtschaft (Zusatzqualifikation) sind

1.

eine abgeschlossene berufliche Fort- und Weiterbildung an einer Fachschule der Fachrichtungen nach § 13 Nr. 1 oder

2.

eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung nach § 45 der Handwerksordnung oder

3.

eine abgeschlossene berufliche Fortbildung, die durch eine Prüfung zu einem staatlich anerkannten Abschluss nach § 46 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes oder § 42 Abs. 2 der Handwerksordnung führt.

(4) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen der Fachrichtung Abwassertechnik sind

1.

der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens dreijährige, einschlägige Berufstätigkeit oder

2.

der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens achtjährige einschlägige Berufstätigkeit.

Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf vier Jahre.

(5) Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein den geforderten Aufnahmevoraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde.


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