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juris-Abkürzung:RSchulLehr2StPrV RP
Fassung vom:12.12.2014
Gültig ab:15.01.2015
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-51
Landesverordnung über die
Ausbildung und Zweite Staatsprüfung
für das Lehramt an Realschulen
Vom 27. August 1997

§ 15
Prüfungsausschuß

(1) Die Zweite Staatsprüfung wird vor einem Prüfungsausschuß abgelegt, den das Landesprüfungsamt beruft. Dem Prüfungsausschuß gehören an:

1.

ein Vertreter des Landesprüfungsamtes oder der Schulbehörde als vorsitzendes Mitglied,

2.

der Seminarleiter,

3.

die zuständigen Fachleiter.

Leiter von Studienseminaren und deren ständige Vertreter, Leiter von Realschulen plus sowie Leiter von Integrierten Gesamtschulen, sofern sie die Lehrbefähigung für das Lehramt an Realschulen besitzen, können vom Landesprüfungsamt mit dem Vorsitz beauftragt werden. Außerdem können entsprechend den Prüfungsanforderungen weitere Mitglieder vom Landesprüfungsamt bestellt werden.

(2) Zur praktischen und mündlichen Prüfung in den Fächern Evangelische und Katholische Religionslehre wird ein Vertreter der betreffenden Kirche eingeladen; bei Teilnahme wirkt er mit beratender Stimme im Prüfungsausschuß mit.

(3) Bei Verhinderung von Mitgliedern des Prüfungsausschusses bestellt das Landesprüfungsamt geeignete Vertretungen.

(4) Der Prüfungsausschuß kann zur Durchführung der praktischen Prüfung und der mündlichen Prüfung für jede Lehrprobe und für jede Teilprüfung gemäß § 20 Abs. 1 in Unterausschüsse gegliedert werden. Ein Unterausschuß besteht entsprechend den Prüfungsanforderungen aus mindestens zwei Mitgliedern. Das Landesprüfungsamt bestimmt die Zusammensetzung und die Leitung der Unterausschüsse.

(5) Der Prüfungsausschuß und die Unterausschüsse beraten und beschließen in nichtöffentlicher Sitzung. Der Prüfungsausschuß ist beschlußfähig, wenn der Vorsitzende und mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Ein Unterausschuß ist beschlußfähig, wenn der Leitende und mindestens ein weiteres Mitglied anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefaßt; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, wenn ein Unterausschuß zu entscheiden hat, die Stimme des Leiters den Ausschlag. § 19 Abs. 6 und § 20 Abs. 5 bleiben unberührt.


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