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juris-Abkürzung:RSchulLehr2StPrV RP
Fassung vom:15.08.2012
Gültig ab:01.08.2012
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-51
Landesverordnung über die
Ausbildung und Zweite Staatsprüfung
für das Lehramt an Realschulen
Vom 27. August 1997

§ 22
Gesamtergebnis

(1) Im Anschluß an die Festsetzung der Note für den letzten Prüfungsteil ermittelt der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das Gesamtergebnis der Prüfung gemäß Absatz 2. Der Vorsitzende gibt dem Realschullehreranwärter die Gesamtnote und die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen im Anschluß an die Prüfung bekannt. Ist die Prüfung nicht bestanden, so sind die Gründe des Nichtbestehens zu eröffnen. Der Realschullehreranwärter erhält vom Landesprüfungsamt einen schriftlichen Bescheid über das Nichtbestehen der Prüfung mit Angabe der Gründe.

(2) Die Gesamtnote wird ermittelt als Durchschnitt aus

1.

der Punktzahl der Vornote gemäß § 11 Abs. 4 (vierfach gewichtet),

2.

den Punktzahlen der Noten für die Lehrproben (1,5fach gewichtet),

3.

den Punktzahlen der Noten für die mündlichen Teilprüfungen.

Die Gesamtnote wird aufgrund des Notenumrechnungsschlüssels gemäß der Anlage zu dieser Verordnung ermittelt. Dabei bleibt die zweite Dezimalstelle der durchschnittlichen Punktzahl unberücksichtigt. Zwischenwerte bis 0,49 sind der besseren, ab 0,5 der schlechteren Endnote zuzuordnen.

(3) Für die Gesamtnote der Prüfung sind folgende Noten zu verwenden:

sehr gut
1,0 bis 1,49

=

eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht;

gut
1,50 bis 2,49

=

eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht;

befriedigend
2,50 bis 3,49

=

eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht;

ausreichend
3,50 bis 4,49

=

eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht;

mangelhaft
4,50 bis 5,49

=

eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten;

ungenügend
ab 5,50

=

eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der die notwendigen Grundkenntnisse fehlen.

(4) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Gesamtnote „ausreichend“ oder besser ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 19 Abs. 7 und des § 20 Abs. 6 . Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn

1.

die Gesamtnote „mangelhaft“ oder schlechter ist,

2.

die Vornote gemäß § 11 Abs. 4 schlechter als „ausreichend“ und eine Lehrprobe „mangelhaft“ sind, sofern die andere Lehrprobe nicht besser als „ausreichend“ bewertet wird,

3.

die Vornote gemäß § 11 Abs. 4 schlechter als „ausreichend“ und zwei mündliche Teilprüfungen „mangelhaft“ sind,

4.

eine Lehrprobe und zwei mündliche Teilprüfungen „mangelhaft“ sind, sofern die andere Lehrprobe nicht besser als „ausreichend“ bewertet wird,

5.

die praktische Prüfung und die mündliche Teilprüfung in demselben Fach schlechter als „ausreichend“ sind oder

6.

eine Prüfungsleistung gemäß § 25 Abs. 1 mit „ungenügend“ bewertet wird.

(5) Gilt die Prüfung als nicht bestanden oder wird sie nachträglich für nicht bestanden erklärt, gilt Absatz 1 Satz 4 entsprechend.


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