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Amtliche Abkürzung:SoAnG
Fassung vom:07.11.2000 Fassungen
Textnachweis ab:01.10.2001
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:217-2
Landesgesetz über die staatliche Anerkennung von
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
(SoAnG)
Vom 7. November 2000
§ 15
Verfahren der Ausschüsse

(1) Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Er entscheidet mit Stimmenmehrheit. Die Mitglieder sind in ihren Entscheidungen an keine Weisungen gebunden und in allen die Zulassung zum Kolloquium und die Beratung betreffenden Angelegenheiten zur Verschwiegenheit verpflichtet.

(2) Der Ausschuss entscheidet über die Zulassung der ihm zum Kolloquium zugeteilten Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten. Dem vorsitzenden Mitglied werden von der zuständigen Behörde die in § 13 Abs. 4 genannten Unterlagen zugeleitet.

(3) Der Ausschuss prüft, ob die vorgelegte Hausarbeit den Anforderungen nach § 12 entspricht. Ist dies nicht der Fall, wird die Berufspraktikantin oder Berufspraktikant nicht zum Kolloquium zugelassen.

(4) Die Entscheidung über die Zulassung zum Kolloquium wird der Berufspraktikantin oder dem Berufspraktikanten spätestens vier Wochen vor dem Kolloquium schriftlich von der zuständigen Behörde mitgeteilt, bei Zulassung unter Angabe von Ort und Zeit des Kolloquiums, bei Ablehnung unter Angabe der Gründe.

(5) Beim Kolloquium können bis zu drei Berufspraktikantinnen oder Berufspraktikanten in einer möglichst nach Arbeitsfeldern ausgewählten Gruppe zusammengefasst werden. Im Kolloquium ist der Berufspraktikantin oder dem Berufspraktikanten Gelegenheit zur Lösung bestimmter Fragestellungen zu geben. Hierbei sollen die nach § 1 Abs. 1 Satz 2 erforderlichen Fachkenntnisse nachgewiesen werden. Für jede Berufspraktikantin und jeden Berufspraktikanten sind etwa 30 Minuten vorzusehen.

(6) Das Kolloquium ist nicht öffentlich. Ausnahmen kann das vorsitzende Mitglied des Ausschusses mit Zustimmung der zu prüfenden Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten zulassen. Dies gilt nicht für die Beratung nach Absatz 7.

(7) Der Ausschuss beurteilt die im Kolloquium gezeigten fachlichen Leistungen und stellt fest, ob die nach § 1 Abs. 1 Satz 2 geforderten Fähigkeiten nachgewiesen sind. Kommt der Ausschuss zu dem Ergebnis, dass die erbrachten fachlichen Leistungen nicht ausreichen, so ist dies zu begründen. Der Berufspraktikantin oder dem Berufspraktikanten ist das Ergebnis mitzuteilen.

(8) Über den Verlauf des Kolloquiums ist eine Niederschrift zu fertigen, in die die Namen der Beteiligten sowie Gegenstand und Ergebnisse des Kolloquiums und im Falle des Nichtbestehens auch die Gründe sowie die Voraussetzungen für eine erneute Zulassung aufzunehmen sind. Die Niederschrift ist von dem vorsitzenden Mitglied zu unterzeichnen und mit allen Unterlagen der zuständigen Behörde zuzuleiten.

(9) Erscheint die Berufspraktikantin oder der Berufspraktikant ohne ausreichende Entschuldigung nicht zum Kolloquium oder tritt sie oder er ohne Genehmigung des vorsitzenden Mitglieds des Ausschusses zurück, gilt das Kolloquium als nicht bestanden.

(10) Nach erfolgreichem Abschluss des Kolloquiums wird die staatliche Anerkennung nach den Bestimmungen dieses Gesetzes von der zuständigen Behörde erteilt.


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