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Amtliche Abkürzung:SoAnG
Fassung vom:16.10.2008
Gültig ab:29.10.2008
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:217-2
Landesgesetz über die staatliche Anerkennung von
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
(SoAnG)
Vom 7. November 2000
§ 6
Berufspraktikum

(1) An die erfolgreich abgelegte Hochschulprüfung schließt das Berufspraktikum an. Es dauert zwölf Monate und erfolgt nach einem Ausbildungsplan unter Anleitung einer Fachkraft an geeigneten Ausbildungsstellen in Rheinland-Pfalz. Auf Antrag der Berufspraktikantin oder des Berufspraktikanten kann die zuständige Behörde ein Berufspraktikum außerhalb des Landes zulassen.

(2) Das Berufspraktikum soll die Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten befähigen, Aufgaben der Sozialarbeit und der Sozialpädagogik in der Praxis öffentlicher und freier Träger selbständig und eigenverantwortlich unter Berücksichtigung der methodischen, rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen wahrzunehmen.

(3) Das Berufspraktikum kann in Voll- oder Teilzeit abgeleistet werden. Bei Absolvierung des Berufspraktikums in Teilzeit verlängert sich die in Absatz 1 Satz 2 genannte Dauer entsprechend.

(4) Das Berufspraktikum soll innerhalb eines halben Jahres nach Ablegung der Hochschulprüfung beginnen und muss spätestens nach Ablauf von drei Jahren beendet sein. Die Frist für die Beendigung des Berufspraktikums kann auf Antrag der Berufspraktikantin oder des Berufspraktikanten in begründeten Ausnahmefällen von der zuständigen Behörde verlängert werden. Ein begründeter Ausnahmefall liegt insbesondere vor, wenn die Berufspraktikantin oder der Berufspraktikant mit einem Kind unter 18 Jahren oder einem nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen in häuslicher Gemeinschaft lebt und diese Person tatsächlich betreut oder pflegt oder wenn die Berufspraktikantin oder der Berufspraktikant aufgrund einer ärztlich festgestellten Krankheit nicht in der Lage ist, das Berufspraktikum rechtzeitig zu beenden. Unterbrechungen des Berufspraktikums sind der zuständigen Behörde mitzuteilen. Wird das Berufspraktikum in Teilzeit absolviert, verlängert sich die Frist zu seiner Beendigung entsprechend.

(5) Durch Krankheit, Mutterschutz, Elternzeit oder Erziehungsurlaub nicht angetretene Zeiten des Berufspraktikums werden bis zu insgesamt sechs Wochen auf die Gesamtdauer des Berufspraktikums angerechnet. Das Gleiche gilt für alle Zeiten, die mit Zustimmung der zuständigen Behörde aus anderen besonders begründeten Anlässen nicht angetreten wurden.


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