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juris-Abkürzung:BauABehGebV RP 2007
Fassung vom:09.01.2007
Gültig ab:26.02.2007
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2013-1-35
Landesverordnung über Gebühren und Vergütungen für Amtshandlungen und Leistungen nach dem Bauordnungsrecht
(Besonderes Gebührenverzeichnis)
Vom 9. Januar 2007

Anlage 3

(zu § 3 Abs. 1)

Klasseneinteilung

Klasse 1

Tragwerke mit sehr geringem Schwierigkeitsgrad, insbesondere einfache statisch bestimmte ebene Tragwerke aus Holz, Stahl, Stein oder unbewehrtem Beton mit ruhenden Lasten, ohne Nachweis horizontaler Aussteifung.

Klasse 2

Tragwerke mit geringem Schwierigkeitsgrad, insbesondere statisch bestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten ohne Vorspann- und Verbundkonstruktionen, ohne Nachweis horizontaler Aussteifung und ohne Stabilitätsuntersuchungen mit vor­wiegend ruhenden Lasten,

-

einfache Dach- und Fachwerkbinder,

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einfache Kehlbalken- und Sparrendächer,

-

Deckenkonstruktionen mit vorwiegend ruhenden Flächenlasten, die sich mit gebräuchlichen Tabellen oder Standardprogrammen (keine Finite-Element-Methode) berechnen lassen,

-

Mauerwerksbauten mit bis zur Gründung durchgehenden tragenden Wänden ohne Nachweis horizontaler Aussteifung,

-

Stützwände einfacher Art,

-

Flachgründungen einfacher Art (Einzel- und Streifenfundamente).

Klasse 3

Tragwerke mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere schwierige statisch bestimmte und statisch unbestimmte ebene Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten ohne vorgespannte Konstruktionen, ohne schwierige Stabilitätsuntersuchungen und mit einfachem Nachweis horizontaler Aussteifung,

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schwierige Dach- und Fachwerkbinder,

-

schwierige Kehlbalken- und Sparrendächer,

-

einfache Verbundkonstruktionen des Hochbaus ohne Berücksichtigung des Einflusses von Kriechen und Schwinden sowie ohne Verformungsberechnungen,

-

einfache Tragwerke für Gebäude mit Abfangung der tragenden beziehungsweise aussteifenden Wände,

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ein- und zweiachsig gespannte mehrfeldrige Decken unter ruhenden Lasten, soweit sie nicht der Klasse 2 zuzuordnen sind,

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Tragwerke für Rahmen- und Skelettbauten, bei denen die Stabilität der einzelnen Bauteile mithilfe von einfachen Formeln, Tabellen oder Standardprogrammen nachgewiesen werden kann,

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ebene Pfahlrostgründungen,

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Flächengründungen einfacher Art (z. B. tragende Bodenplatten),

-

Stützwände ohne Rückverankerung bei schwierigen Baugrund- und Belastungsverhältnissen und einfache verankerte Stützwände,

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Behälter einfacher Konstruktion,

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Schornsteine ohne Schwingungsberechnung,

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Maste mit einfachen Abspannungen, bei denen der Seildurchhang vernachlässigt werden kann.

Klasse 4

Tragwerke mit überdurchschnittlichem Schwierigkeitsgrad, insbesondere statisch und konstruktiv schwierige Tragwerke in gebräuchlichen Bauarten und Tragwerke, für deren Standsicherheits- und Festigkeitsnachweis schwierig zu ermittelnde Einflüsse zu berücksichtigen sind,

-

vielfach statisch unbestimmte Systeme,

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statisch bestimmte räumliche Fachwerke,

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einfache Faltwerke nach der Balkentheorie,

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Tragwerke für schwierige Rahmen- und Skelettbauten sowie turmartige Bauten, bei denen der Nachweis der Stabilität und Aussteifung die Anwendung besonderer Berechnungsverfahren erfordert,

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Verbundkonstruktionen, soweit nicht in Klasse 3 oder Klasse 5 erwähnt,

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schwierige verankerte Stützwände, schwierige statisch unbestimmte Flachgründungen, schwierige ebene oder räumliche Pfahlgründungen, besondere Gründungsverfahren, Unterfahrungen,

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statisch bestimmte und einfache statisch unbestimmte Tragwerke, deren Schnittkraftermittlung nach Theorie II. Ordnung erfolgen muss,

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einfache Trägerroste und einfache orthotrope Platten,

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Bauwerke, bei denen Aussteifung und Stabilität durch Zusammenwirken von Fertigteilen sichergestellt und nachgewiesen werden muss,

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statisch bestimmte und statisch unbestimmte Tragwerke des Hochbaus unter Einwirkung von Vorspannung, soweit nicht in Klasse 5 erwähnt,

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mehrgeschossige Bauwerke mit unregelmäßiger Grundrissgestaltung und wiederholt im Grundriss verspringenden Aussteifungselementen, bei deren Schnittgrößenermittlung die Formänderungen zu berücksichtigen sind,

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weitgespannte Hallentragwerke in Ingenieurhochbaukonstruktion,

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unregelmäßige mehrgeschossige Rahmentragwerke und Skelettbauten, Kesselgerüste,

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Hallentragwerke mit Kranbahnen,

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vorgespannte Fertigteile ohne allgemeine bauaufsichtliche Zulassung,

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einfache Rotationsschalen,

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Tankbauwerke aus Stahl mit einfachen Stabilitätsnachweisen,

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Behälter und Silos schwieriger Konstruktion, auch in Gruppenbauweise,

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schwierige Abspannungen von Einzelmasten oder Mastgruppen,

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Seilbahnkonstruktionen,

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Maste, Schornsteine, Maschinenfundamente mit einfachen Schwingungsuntersuchungen.

Klasse 5

Tragwerke mit sehr hohem Schwierigkeitsgrad, insbesondere statisch und konstruktiv ungewöhnlich schwierige Tragwerke und schwierige Tragwerke in neuen Bauarten,

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räumliche Stabwerke,

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statisch unbestimmte räumliche Fachwerke,

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Faltwerke, Schalentragwerke, soweit sie nicht der Klasse 4 zuzuordnen sind,

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statisch unbestimmte Tragwerke, die Schnittkraftermittlungen nach Theorie II. Ordnung unter Berücksichtigung des nicht linearen Werkstoffverhaltens erfordern,

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Tragwerke mit Standsicherheitsnachweisen, die nur unter Zuhilfenahme modellstatischer Untersuchungen beurteilt werden können,

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Tragwerke mit Schwingungsuntersuchungen, soweit sie nicht der Klasse 4 zuzuordnen sind,

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schwierige Trägerroste und schwierige orthotrope Platten,

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Verbundkonstruktionen nach der Plastizitätstheorie oder mit Vorspannung,

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seilverspannte Zeltdachkonstruktionen und Traglufthallen bei Behandlung nach der Membrantheorie,

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mit Hochhäusern vergleichbar hohe Gebäude, bei denen ein Stabilitätsnachweis nach Theorie II. Ordnung erforderlich sowie das Schwingungsverhalten zu untersuchen ist,

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Turbinenfundamente.



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