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juris-Abkürzung:PädZAusbLehrAPrV RP 2013
Fassung vom:30.04.2013
Gültig ab:01.05.2013
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-49
Landesverordnung
über die pädagogische Zusatzausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Seiteneinstieg
(Lehrkräfte-Seiteneinstiegsverordnung)
Vom 30. April 2013

§ 2
Zugang zur pädagogischen Zusatzausbildung

(1) Zur pädagogischen Zusatzausbildung kann zugelassen werden, wer in einem vom fachlich zuständigen Ministerium festgelegten Bedarfsfach für das Lehramt an Grundschulen, das Lehramt an Realschulen plus, das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an berufsbildenden Schulen die erforderlichen Bildungsvoraussetzungen nach Absatz 2 nachweist.

(2) Zur pädagogischen Zusatzausbildung wird zugelassen, wer:

1.

für das betreffende Lehramt eine Anerkennung der Hochschulprüfungen in den lehramtsbezogenen Bachelor- und Masterstudiengängen als Erste Staatsprüfung nach Maßgabe der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter vom 12. September 2007 (GVBl. S. 152, BS 223-1-53) in der jeweils geltenden Fassung nachweist oder ein entsprechendes lehramtsbezogenes Studium mit einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat und danach mit Ausnahme der Prüfung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen eine mindestens zweijährige pädagogische oder fachliche Berufstätigkeit oder Kindererziehungszeit ausgeübt hat oder

2.

für das betreffende Lehramt ein sonstiges geeignetes durch Hochschulprüfungen abgeschlossenes Fachstudium in einem Bachelor- und Masterstudiengang an einer Hochschule nachweist, das im Gesamtumfang den jeweiligen Anforderungen für das betreffende Lehramt in Nummer 1 entspricht, oder einen gleichwertigen Abschluss nachweist, sofern nach Feststellung des fachlich zuständigen Ministeriums aufgrund des Studiums die wissenschaftlichen Voraussetzungen zum Unterrichten in zwei Fächern vorliegen. Die wissenschaftlichen Voraussetzungen für das zweite Fach liegen vor, wenn mindestens 60 Leistungspunkte oder 40 Semesterwochenstunden nachgewiesen werden. Für das Lehramt an Realschulen plus und das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Bildende Kunst oder Musik ist eines dieser Fächer ausreichend. Liegt die Prüfung länger als fünf Jahre zurück, kann die Einstellung vom Ergebnis eines Kolloquiums abhängig gemacht werden, in dem der aktuelle Wissensstand der Bewerberin oder des Bewerbers überprüft wird. Darüber hinaus kann in Einzelfällen zur Feststellung, ob die Zulassungsvoraussetzungen vorliegen, von der Schulbehörde ein solches Kolloquium festgesetzt werden.

(3) Die Zulassung erfolgt nicht, wenn die Zweite Staatsprüfung für das gleiche oder ein entsprechendes Lehramt nicht bestanden worden ist. Sie soll auch dann nicht erfolgen, wenn die Bewerberin oder der Bewerber nach einer früheren Entlassung aus dem Vorbereitungsdienst die Zulassung beantragt, es sei denn, dass die Beendigung aus wichtigem Grund auf eigenen Antrag erfolgt ist.


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