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juris-Abkürzung:PädZAusbLehrAPrV RP 2013
Fassung vom:30.04.2013
Gültig ab:01.05.2013
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-49
Landesverordnung
über die pädagogische Zusatzausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Seiteneinstieg
(Lehrkräfte-Seiteneinstiegsverordnung)
Vom 30. April 2013

§ 13
Gesamtergebnis

(1) Im Anschluss an die Festsetzung der Note für den letzten Prüfungsteil ermittelt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses das Gesamtergebnis der Prüfung gemäß Absatz 2 und gibt der Lehrkraft die Gesamtnote und die Noten der einzelnen Prüfungsleistungen im Anschluss an die Prüfung bekannt. Ist die Prüfung nicht bestanden, so sind die Gründe des Nichtbestehens zu eröffnen. Die Lehrkraft erhält vom Landesprüfungsamt einen schriftlichen Bescheid über das Nichtbestehen der Prüfung mit Angabe der Gründe.

(2) Die Gesamtnote wird ermittelt als Durchschnitt aus

1.

der Punktzahl der Vornote gemäß § 5 Abs. 3 (vierfach gewichtet),

2.

den Punktzahlen der Noten für den Prüfungsunterricht (1,5-fach gewichtet),

3.

den Punktzahlen der Noten für die mündlichen Teilprüfungen, im Falle des § 11 Abs. 1 Satz 2 wird die Note dieser Prüfung zweifach gerechnet.

Die Gesamtnote wird aufgrund des Notenumrechnungsschlüssels gemäß der Anlage ermittelt. Dabei bleibt die zweite Dezimalstelle der durchschnittlichen Punktzahl unberücksichtigt. Zwischenwerte bis 0,49 sind der besseren, ab 0,5 der schlechteren Endnote zuzuordnen. Bei einer mündlichen Prüfung gemäß § 11 Abs. 1 Satz 2 wird die Note dieser Prüfung zweifach gerechnet.

(3) Für die Gesamtnote der Prüfung sind folgende Noten zu verwenden:

sehr gut

=

eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht;

1,0 bis 1,49

gut

=

eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht;

1,50 bis 2,49

befriedigend

=

eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht;

2,50 bis 3,49

ausreichend

=

eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht;

3,50 bis 4,49

mangelhaft

=

eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten;

4,50 bis 5,49

ungenügend

=

eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der die notwendigen Grundkenntnisse fehlen.

ab 5,50

(4) Die Prüfung ist bestanden, wenn die Gesamtnote „ausreichend“ oder besser ist. Sie ist nicht bestanden in den Fällen des § 10 Abs. 7 und des § 11 Abs. 6 . Sie ist außerdem nicht bestanden, wenn

1.

die Gesamtnote „mangelhaft“ oder schlechter ist,

2.

die Vornote gemäß § 5 Abs. 3 schlechter als „ausreichend“ und der Prüfungsunterricht in einem Ausbildungsfach „mangelhaft“ sind, sofern der Prüfungsunterricht im anderen Ausbildungsfach nicht besser als „ausreichend“ bewertet wird,

3.

die Vornote gemäß § 5 Abs. 3 schlechter als „ausreichend“ und zwei mündliche Teilprüfungen oder eine Prüfung gemäß § 11 Abs.1 Satz 2 „mangelhaft“ sind,

4.

der Prüfungsunterricht in einem Ausbildungsfach und zwei mündliche Teilprüfungen oder eine Prüfung gemäß § 11 Abs. 1 Satz 2 „mangelhaft“ sind, sofern der Prüfungsunterricht im anderen Ausbildungsfach nicht besser als „ausreichend“ bewertet wird,

5.

die praktische Prüfung und die mündliche Teilprüfung in demselben Fach schlechter als „ausreichend“ sind oder

6.

eine Prüfungsleistung gemäß § 16 Abs. 1 mit „ungenügend“ bewertet wird.

(5) Gilt die Prüfung als nicht bestanden oder wird sie nachträglich für nicht bestanden erklärt, gilt Absatz 1 Satz 3 entsprechend.


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