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juris-Abkürzung:PädZAusbLehrAPrV RP 2013
Fassung vom:27.11.2015
Gültig ab:05.12.2015
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-49
Landesverordnung
über die pädagogische Zusatzausbildung und Prüfung von Lehrkräften im Seiteneinstieg
(Lehrkräfte-Seiteneinstiegsverordnung)
Vom 30. April 2013

§ 1
Ziel und Dauer
der pädagogischen Zusatzausbildung

(1) Die Lehrkräfte im Seiteneinstieg sollen durch die pädagogische Zusatzausbildung auf der Grundlage ihres Studiums mit bildungswissenschaftlichen Themen unter Berücksichtigung ihrer Erfahrungen im Schulalltag sowie mit didaktischem und methodischem Handlungsrepertoire für den Unterricht in ihren jeweiligen Unterrichtsfächern und mit Inhalten des Schul- und Beamtenrechts vertraut gemacht werden, um die Prüfung zur Erlangung der Lehrbefähigung an Grundschulen, Realschulen plus, Gymnasien oder berufsbildenden Schulen ablegen zu können. Zur Vorbereitung auf einen inklusiven Unterricht sind Kompetenzen zu erwerben, die zu grundlegendem inklusionspädagogischen Handeln und zu einer wirkungsvollen Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams befähigen.

(2) Die pädagogische Zusatzausbildung dauert zwei Jahre. Auf Antrag können von der Schulbehörde im Einvernehmen mit der Seminarleitung Zeiten einer lehrenden Tätigkeit bis zu sechs Monaten angerechnet werden, wenn sie für die Ausbildung förderlich waren.

(3) Durch besondere Anlässe und durch Krankheiten versäumte Zeiten werden auf die pädagogische Zusatzausbildung angerechnet, sofern sie innerhalb der gesamten pädagogischen Zusatzausbildung einen Zeitraum von zusammen zwei Monaten nicht überschreiten. Wird die pädagogische Zusatzausbildung durch Zeiträume von zusammen mehr als zwei Monaten unterbrochen, so kann die Schulbehörde nach Anhören der Seminarleiterin oder des Seminarleiters das Beschäftigtenverhältnis angemessen verlängern.

(4) Im Falle des Nichtbestehens der Abschlussprüfung kann die pädagogische Zusatzausbildung verlängert werden; die Frist soll sechs Monate nicht überschreiten.


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