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Gericht:VG Trier 5. Kammer
Entscheidungsdatum:19.04.2017
Aktenzeichen:5 K 2564/16.TR
ECLI:ECLI:DE:VGTRIER:2017:0419.5K2564.16.00
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 3 Abs 1 AsylVfG 1992, § 3a Abs 2 Nr 5 AsylVfG 1992, § 3b AsylVfG 1992

Zur Flüchtlingsanerkennung eines eritreischen Staatsangehörigen - hier: Wehrdienstentziehung - illegale Ausreise - Asylantragstellung

Leitsatz

1. Die eritreischen Staatsangehörigen im Falle der Wehrdienstentziehung drohende Bestrafung knüpft nicht an flüchtlingsschutzrechtlich relevante Merkmale (hier: politische Überzeugung) an und führt daher nicht zur Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft gemäß § 3 Abs. 1 AsylG (juris: AsylVfG 1992).(Rn.28)

2. Die illegale Ausreise aus Eritrea und eventuelle Asylantragstellung im Ausland führt im Falle der Rückkehr nach Eritrea nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit zu einer flüchtlingsschutzrechtlich relevanten Verfolgung durch das eritreische Regime und vermittelt somit keinen Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft.(Rn.43)