Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks zur Suche

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Kurztext
Langtext
Gericht:Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz
Entscheidungsdatum:14.12.2018
Aktenzeichen:VGH A 19/18
ECLI:ECLI:DE:VERFGRP:2018:1214.1A19.18.00
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 33 Abs 1 RVG, § 37 Abs 2 S 2 RVG, VGHG RP

VerfGH Koblenz: Unanfechtbarkeit der Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren

Leitsatz

1. Ein Rechtsmittel gegen die Festsetzung des Gegenstandswerts durch den Verfassungsgerichtshof ist nicht gegeben. (Rn.1)

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, 5. November 2018, Az: VGH A 19/18, Ablehnung einstweilige Anordnung

Diese Entscheidung zitiert ausblendenDiese Entscheidung zitiert


Tenor

Die Beschwerde des Bevollmächtigten der Antragsgegnerin gegen die in dem Beschluss des Verfassungsgerichtshofs vom 5. November 2018 enthaltene Festsetzung des Gegenstandswerts wird verworfen.

Gründe

1

1. Die von dem Beschwerdeführer, dem Bevollmächtigten der Antragsgegnerin, eingelegte Beschwerde, mit der dieser eine Erhöhung des festgesetzten Gegenstandswerts von 10.000,00 € auf 25.000,00 € erstrebt, ist nicht statthaft und damit unzulässig, da ein Rechtsmittel gegen die Festsetzung des Gegenstandswerts durch den Verfassungsgerichtshof gemäß §§ 33 Abs. 1, 37 Abs. 2 Satz 2 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz – RVG – nicht gegeben ist (vgl. entspr. VerfGH Sachsen, Beschluss vom 29. September 2011 – Vf. 94-IV-10 –, juris Rn. 2; Graßhof, in: Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Bethge [Hrsg.], BVerfGG, Loseblatt, 28. EL April 2008, § 34a Rn. 116; Schenk, in: Burkiczak/Dollinger/Schorkopf [Hrsg.], BVerfGG, 2015, § 34a Rn. 65; Zuck, Das Recht der Verfassungsbeschwerde, 5. Aufl. 2017, Rn. 1287).

2

2. Selbst wenn die Beschwerde des Bevollmächtigten der Antragsgegnerin als Gegenvorstellung gegen die Festsetzung des Gegenstandswerts angesehen werden könnte (vgl. entspr. Graßhof, a.a.O., § 34a Rn. 116; ablehnend demgegenüber VerfGH Sachsen, Beschluss vom 29. September 2011 – Vf. 94-IV-10 –, juris Rn. 2; offengelassen von BVerfG, Beschluss vom 4. November 2014 – 2 BvR 2238/13 –, BVerfGE 137, 345 [349] = juris Rn. 18; Kammerbeschlüsse vom 4. November 2013 – 1 BvR 1623/11 –, juris Rn. 1 und vom 4. Dezember 2013 – 1 BvR 1751/12 –, juris Rn. 1), hätte sie in der Sache keinen Erfolg. Eine grobe Verletzung von Verfahrensgrundrechten, die allein den Verfassungsgerichtshof auf die Gegenvorstellung zur Abänderung seiner Entscheidung über die Festsetzung des Gegenstandswerts vom 5. November 2018 berechtigen würde (vgl. VerfGH RP, Beschluss vom 2. Dezember 2003 – VGH B 13/03 –, AS 31, 85 [88]; vgl. auch entspr. BVerfG, Kammerbeschluss vom 25. Oktober 2011 – 2 BvR 2674/10 –, NJW 2012, 1065 = juris Rn. 17; Graßhof, a.a.O., § 34a Rn. 116), liegt ersichtlich nicht vor und wird von dem Beschwerdeführer auch nicht geltend gemacht.

3

3. Das Verfahren ist entsprechend § 21 VerfGHG kostenfrei. Eine Auslagenerstattung findet nicht statt (§ 21a Abs. 1 Satz 1 VerfGHG).