Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks zur Suche

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Kurztext
Langtext
Gericht:OLG Koblenz 1. Senat für Familiensachen
Entscheidungsdatum:14.07.2017
Aktenzeichen:13 UF 326/17
ECLI:ECLI:DE:OLGKOBL:2017:0714.13UF326.17.00
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 20 Abs 1 VersAusglG, § 27 VersAusglG

Versorgungsausgleichsverfahren: Prüfung einer groben Unbilligkeit bei Prägung der Einkommensverhältnisse des wiederverheirateten Ausgleichsberechtigten durch den Zugewinnausgleich und den Versorgungsausgleich aus der zuerst geschiedenen Ehe

Leitsatz

Ebenso wie die ehelichen Lebensverhältnisse einer zweiten Ehe und damit der sich aus diesem ergebende Unterhaltsbedarf eines zweiten Ehegatten wegen des zu beachtenden Prioritätsgrundsatzes abhängig - also geprägt - ist vom Unterhaltsanspruch eines ersten Ehegatten, sind die ehelichen Lebensverhältnisse einer zweiten Ehe von sich aus der ersten Ehe ergebenden (positiven) Einkünften eines der Ehegatten geprägt ist. Hierzu können z.B. Vermögenseinkünfte aus einem nach Beendigung der ersten Ehe durchgeführten Zugewinnausgleich zählen. Gleiches gilt jedoch für Einkünfte eines Ehegatten der zweiten Ehe, die dieser aufgrund eines nach Beendigung der ersten Ehe durchgeführten Versorgungsausgleichs bei Eingehung der zweiten Ehe oder zu einem späteren Zeitpunkt bezieht, selbst wenn diese erst dann fließen, wenn die zweite Ehe schon wieder gescheitert ist.(Rn.20)

weitere Fundstellen einblendenweitere Fundstellen ...

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend AG Bad Neuenahr-Ahrweiler, 24. Mai 2017, Az: 61 F 337/16