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Gericht:OLG Zweibrücken 1. Strafsenat
Entscheidungsdatum:28.04.2017
Aktenzeichen:1 Ws 76/17
ECLI:ECLI:DE:POLGZWE:2017:0428.1WS76.17.0A
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Norm:§ 56f Abs 3 S 2 StGB

Widerruf der Strafaussetzung: Nichtanrechnung der auf eine Geldauflage erbrachten Leistung

Leitsatz

1. Unterbleibt bei einem Widerruf der Strafaussetzung zur Bewährung ein Ausspruch zur Anrechnung erbrachter Leistungen auf die Strafe nach § 56f Abs. 3 S. 2 StGB, ist die Anrechnung versagt.(Rn.9)

2. Die Anrechnung von Leistungen nach § 56f Abs. 3 S. 2 StGB kann dann unangemessen sein, wenn der erbrachte Teil der Geldauflage nicht nennenswert ins Gewicht fällt, die Geldauflage durch Dritte, aus rechtswidrig beschafften Mitteln oder erst bei drohendem Widerruf erbracht wurde oder ein außergewöhnlicher, besonders krasser Fall des Bewährungsversagens der Anrechnung entgegensteht.(Rn.10)

Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend LG Frankenthal, 21. Februar 2017, Az: 3 StVK 120/17

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