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Gericht:OLG Koblenz 1. Senat für Familiensachen
Entscheidungsdatum:06.02.2017
Aktenzeichen:13 UF 696/16
ECLI:ECLI:DE:OLGKOBL:2017:0206.13UF696.16.0A
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 1626a Abs 2 BGB, § 1671 Abs 1 S 2 Nr 2 BGB

Sorgerechtsverfahren: Ausschluss gemeinsamer elterliche Sorge nicht verheirateter Eltern bei mangelnder Kooperationsfähigkeit und einer bestehenden Kommunikationsstörung

Leitsatz

1. Die Einrichtung einer gemeinsamen elterlichen Sorge scheidet aus, wenn es den Kindeseltern trotz vorhandenem Mindestmaß an Übereinstimmung in den wesentlichen Bereichen der elterlichen Sorge und zu den wesentlichen Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Kind sowie bestehender objektiven Kooperationsfähigkeit fehlt.(Rn.12)

2. Mangelt es an einer tragfähigen sozialen Beziehung zwischen den Eltern und liegt auf deren Kommunikationsebene eine schwerwiegende und nachhaltige Störung vor, kommt die Einrichtung einer gemeinsamen elterlichen Sorge grundsätzlich auf nicht mit der Begründung in Betracht, dass Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Kind kurz- oder mittelfristig nicht zu regeln sind. Die Gefahr einer erheblichen Belastung des Kindes kann sich dann aus der Nachhaltigkeit und der Schwere des Elternkonflikts und der damit einhergehenden - zukünftigen - Belastung für das Kind ergeben.(Rn.11)

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Verfahrensgang ausblendenVerfahrensgang

vorgehend AG Koblenz, 28. November 2016, Az: 201 F 272/16

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