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juris-Abkürzung:LehrALaufWPrV RP 2014
Fassung vom:03.07.2015
Gültig ab:30.07.2015
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-46
Landesverordnung
über die Prüfungen von Lehrkräften zum Wechsel des Laufbahnzweiges
(Lehrkräfte-Wechselprüfungsverordnung)
Vom 29. April 2014
§ 16
Zulassungsvoraussetzungen

(1) Die Wechselprüfung I kann

1.

für das Lehramt an Realschulen plus nur in zwei der in § 2 Abs. 3 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter vom 12. September 2007 (GVBl. S. 152, BS 223-1-53) in der jeweils geltenden Fassung genannten Fächer,

2.

für das Lehramt an Gymnasien nur in zwei der in § 2 Abs. 4 der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter genannten Fächer oder

3.

für das Lehramt an berufsbildenden Schulen in einem berufsbezogenen Unterrichtsfach und einem allgemeinbildenden Fach oder in zwei allgemeinbildenden Fächern, die für das Lehramt an berufsbildenden Schulen geeignet sind,

(Prüfungsfächer) abgelegt werden. Die Zulassung erfolgt in der Regel nur, wenn die Fächer der vorliegenden Lehramtsbefähigung mit den Prüfungsfächern übereinstimmen oder gleichwertig sind oder die Prüfungsfächer dem Schwerpunkt des Einsatzes im Unterricht entsprechen. Bei den Fächern Bildende Kunst und Musik für das Lehramt an Gymnasien kann die Wechselprüfung I bei längerfristigem Bedarf auf ein Fach beschränkt werden. Die Entscheidung über die Eignung der Fächer für das Lehramt an berufsbildenden Schulen nach Satz 1 Nr. 3 trifft das Landesprüfungsamt.

(2) Zur Wechselprüfung I für das angestrebte Lehramt kann zugelassen werden, wer

1.

nach dem Erwerb der Befähigung gemäß § 2 Abs. 1 mindestens drei Jahre im Schuldienst tätig gewesen ist und

2.

sich durch Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Hochschulen, an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, die den Anforderungen entsprechen, sowie durch Selbststudium hinreichend auf die Wechselprüfung I vorbereitet hat.

Lehrkräfte mit der Befähigung für das Lehramt an Förderschulen, die die Wechselprüfung I zum Erwerb der Befähigung für das Lehramt an Realschulen plus ablegen wollen, können statt der Tätigkeit im Schuldienst nach Satz 1 Nr. 1 auch eine Tätigkeit von mindestens einem Jahr im Dienst an einer Realschule plus oder in einer entsprechenden Tätigkeit an einer Integrierten Gesamtschule nachweisen.

(3) Dem Antrag auf Zulassung zur Wechselprüfung I sind außer den in § 4 Abs. 2 und 3 genannten Unterlagen folgende Nachweise beizufügen:

1.

die Angabe des Faches, in dem die Hausarbeit geschrieben werden soll, und das Thema der Hausarbeit; Letzteres gilt nicht in den Fächern Bildende Kunst und Musik;

2.

in den Fächern Biologie, Chemie, Physik, Bildende Kunst, Musik und Sport zusätzlich der schriftliche Nachweis der Teilnahme an praktischen Ausbildungsveranstaltungen in einem lehramtsbezogenen Studium in dem gewählten Fach; die Dauer der Veranstaltungen soll mindestens 120 Stunden oder acht Semesterwochenstunden betragen und wird vom Landesprüfungsamt nach den fachlichen Erfordernissen festgesetzt; Studienleistungen im Rahmen eines Diplomstudiums, eines fachbezogenen Bachelor- oder Masterstudiums oder eines gleichwertigen Hochschulstudiums sowie den Anforderungen entsprechende Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen können vom Landesprüfungsamt angerechnet werden;

3.

für das Fach Bildende Kunst das Thema des künstlerischen Projekts und der Nachweis eines Beratungsgesprächs an einem Kunstinstitut einer rheinland-pfälzischen Universität, die für das betreffende Lehramt ausbildet; für das Beratungsgespräch sind aktuelle künstlerische Arbeiten vorzulegen;

4.

für das Fach Musik der Nachweis eines Beratungsgesprächs an einem Musikinstitut einer rheinland-pfälzischen Universität, die für das betreffende Lehramt ausbildet.



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