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Amtliche Abkürzung:LehrArbZVO
Fassung vom:16.07.2012
Gültig ab:01.08.2012
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2030-1-4
Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung
(LehrArbZVO)
Vom 30. Juni 1999

Anlage 2

(zu § 14)*)

Unterrichtsverpflichtung und Stundenanrechnung
für die an staatlichen Studienseminaren für die Lehrämter
an Schulen tätigen Seminarleiterinnen und Seminarleiter,
stellvertretenden Seminarleiterinnen und Seminarleiter
und Fachleiterinnen und Fachleiter

1

Unterrichtsverpflichtung

1.1

Unterrichtsverpflichtung der Seminarleitung

1.1.1

Die Tätigkeit der Seminarleiterinnen und Seminarleiter bestimmt sich ausschließlich nach der Verwaltungsvorschrift „Dienst- und Konferenzordnung der Staatlichen Studienseminare“ vom 4. Mai 1993 (GAmtsbl. S. 319; Amtsbl. 2009 S. 458) in der jeweils geltenden Fassung.

1.1.2

Die Unterrichtsverpflichtung der stellvertretenden Seminarleiterinnen und stellvertretenden Seminarleiter beträgt in der Regel 4 Wochenstunden.

1.2

Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis

Jeder Hauptdienststelle und jeder Teildienststelle eines staatlichen Studienseminars steht für die Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis eine Anrechnungspauschale zur Verfügung, die sich nach der Zahl der Anwärterinnen und Anwärter, der Lehrkräfte im Seiteneinstieg und der an einem Anpassungslehrgang teilnehmenden Personen (Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer) richtet. Die Seminarleiterin oder der Seminarleiter legt die Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis durch die Verteilung der Anrechnungsstunden fest, wobei die Unterrichtsverpflichtung mindestens 4 Wochenstunden beträgt. Die §§ 4 und 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind entsprechend anzuwenden. Der Personalrat ist in der gesetzlich vorgesehenen Weise zu beteiligen.

Für eine Haupt- oder Teildienststelle staffelt sich die Zahl der Anrechnungsstunden wie folgt:

Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer

Anrechnungsstunden bei
einem Regelstundenmaß nach § 3 von

271

Wochenstunden

252

Wochenstunden

241

Wochenstunden

23 bis 27

16

14

13

28 bis 32

22

20

18

33 bis 37

27

25

23

38 bis 42

33

30

28

43 bis 47

39

35

33

48 bis 52

45

41

38

53 bis 57

50

46

43

58 bis 62

56

51

48

63 bis 67

62

56

53

68 bis 72

68

62

58

73 bis 77

73

67

53

78 bis 82

79

72

68

83 bis 87

85

77

73

88 bis 92

91

83

78

93 bis 97

96

88

83

98 bis 102

102

93

88

103 bis 107

108

98

93

108 bis 112

114

104

98

113 bis 117

119

109

103

118 bis 122

125

114

108

Wenn in Ausnahmefällen die Zahl der Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer in einer Hauptdienststelle höher ist als 115, so kann das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen die Zahl der Anrechnungsstunden entsprechend anpassen.

1.3

Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter

1.3.1

Die Ausbildungsverpflichtung richtet sich nach der Zahl der Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer. Wird einer Fachleiterin oder einem Fachleiter keine Seminarteilnehmerin oder kein Seminarteilnehmer zur Ausbildung zugewiesen, so verringert sich die Unterrichtsverpflichtung um 1 Wochenstunde. In den Fällen des § 14 Abs. 3 Satz 6 legt das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen die Unterrichtsverpflichtung fest. Sofern Fachleiterinnen und Fachleiter Aufgaben der Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis wahrnehmen, kann ihnen die Seminarleiterin oder der Seminarleiter Anrechnungsstunden nach Nummer 1.2 zuteilen. Die §§ 4 und 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind entsprechend anzuwenden.

1.3.2

Die Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für Grundschulbildung staffelt sich wie folgt:

Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer

Unterrichtsverpflichtung
bei einem Regelstundenmaß
nach § 3 von 25
Wochenstunden zu 50 Minuten

1

18

2

17

3

16

4

15

5

14

6

13

7

12

8

11

9

10

10

9

11

8

1.3.3

Die Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für das Lehramt an Förderschulen staffelt sich wie folgt:

Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer

Unterrichtsverpflichtung
bei einem Regelstundenmaß
nach § 3 von 27
Wochenstunden zu 45 Minuten

1

22

2

20

3

18

4

17

5

16

6

15

7

14

8

13

9

12

10

10

11

9

12

8

Zur Durchführung von Ausbildungsveranstaltungen in den Fachdidaktischen Ergänzungen wird für jede Haupt- oder Teildienststelle eines Studienseminars eine Pauschale von 0,5 Anrechnungsstunden je Seminarteilnehmerin und Seminarteilnehmer zur Verfügung gestellt, die von der Seminarleiterin oder dem Seminarleiter verteilt wird.

1.3.4

Die Unterrichtsverpflichtung der übrigen Fachleiterinnen und Fachleiter staffelt sich wie folgt:

Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer

Unterrichtsverpflichtung
bei einem Regelstundenmaß nach § 3 von

271

Wochenstunden

252

Wochenstunden

241

Wochenstunden

1

22

20

20

2

21

19

19

3

20

18

18

4

19

17

17

5

18

16

16

6

17

15

15

7

16

14

14

8

15

13

13

9

14

12

12

10

13

11

11

11

12

10

10

12

11

9

9

13

10

8

8

14

9

 

 

15

8

 

 

1.3.5

Für die Ausbildung in den Vertiefenden Praktika wird die Unterrichtsverpflichtung je Praktikantengruppe um 0,5 Wochenstunden verringert.

1.3.6

Bei der Übernahme von mehreren Fachseminaren und bei sich überschneidenden Ausbildungsgängen erfolgt eine Stundenanrechnung nach besonderer Regelung des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen.

1.3.7

Aus Gründen der Ausbildungssituation und der Unterrichtsorganisation kann die Seminarleiterin oder der Seminarleiter mit dem Einverständnis der Fachleiterin oder des Fachleiters eine abweichende Unterrichtsverpflichtung festsetzen, die ausgeglichen werden muss. Die Entscheidungen nach Satz 1 sind schriftlich festzuhalten. Die Vorschriften über die Vergütung von Mehrarbeit bleiben unberührt.

1.3.8

Nehmen Fachleiterinnen und Fachleiter als Beauftragte des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen Aufgaben in den Geschäftsstellen des Landesprüfungsamtes wahr, so bleibt die hierfür aufgewandte Arbeitszeit bei der Berechnung der Ausbildungsverpflichtung und Unterrichtsverpflichtung außer Betracht. Bei Übertragung anderer Aufgaben der staatlichen Studienseminare nach § 14 Abs. 1 Nr. 3 erfolgt eine Stundenanrechnung nach besonderer Regelung des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen.

2

Seminarbezogene Anrechnungen

2.1

Jedem staatlichen Studienseminar wird zum Ausgleich besonderer Belastungen bei der Ausbildung in den Praktika eine Anrechnungspauschale von 0,25 Anrechnungsstunden je Praktikantengruppe im Vertiefenden Praktikum zur Verfügung gestellt. Wird die Aufgabe von einer Lehrkraft an einer Schule wahrgenommen, so erhält die Lehrkraft unmittelbar 0,25 Anrechnungsstunden je Praktikantengruppe.

2.2

Für die Wahrnehmung besonderer Aufgaben und zum Ausgleich besonderer Belastungen, die nicht in Nummer 2.1 geregelt sind, steht jeder Hauptdienststelle und jeder Teildienststelle eines staatlichen Studienseminars eine Anrechnungspauschale zur Verfügung. Die Anrechnungspauschale staffelt sich wie folgt:

Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer

Anrechnungsstunden

bis 39

11

40 bis 49

12

50 bis 59

13

60 bis 69

14

70 bis 79

15

80 bis 89

16

90 bis 99

17

100 bis 109

18

Wenn in Ausnahmefällen die Zahl der Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer in einer Hauptdienststelle höher ist als 109, so kann das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen die Zahl der Anrechnungsstunden entsprechend anpassen.

Das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen kann diese Anrechnungspauschale für Aufgaben, wie z. B. der Wahrnehmung konzeptioneller Aufgaben, der Prüfung von Lehrkräften zum Wechsel der Lehramtslaufbahn, und für andere besondere Ausbildungsgänge und Prüfungen entsprechend erhöhen.

2.3

Über die Grundsätze der Verteilung der Anrechnungspauschalen entscheidet die Seminarkonferenz. Die Seminarleiterin oder der Seminarleiter entscheidet über die Verteilung der Anrechnungsstunden im Einzelnen. Die Verteilung ist schriftlich festzuhalten. Der Personalrat ist in der gesetzlich vorgesehenen Weise zu beteiligen. Die Seminarkonferenz und das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen sind über die Verteilung der Anrechnungsstunden zu unterrichten.


Fußnoten ausblendenFußnoten

*)

Red. Anm. Beachte zu Anlage 2 die Bestimmungen des Artikels 2 Nr. 2 der Änderungsverordnung vom 16.07.2012: Es treten in Kraft Artikel 1 Nr. 11 Buchst. b (betreffend § 14 Abs. 3) und Nr. 13 (betreffend Anlage 2) für die Seminarleiterinnen und Seminarleiter, die stellvertretenden Seminarleiterinnen und Seminarleiter und die Fachleiterinnen und Fachleiter an den Studienseminaren

a) für die Lehrämter an Grundschulen und Realschulen plus, die am 1. Februar 2012 einen neuen Ausbildungsgang aufgenommen haben, am 1. August 2012,

b) für die Lehrämter an Förderschulen, Grundschulen und Realschulen plus, die ab dem 1. August 2012 einen neuen Ausbildungsgang aufnehmen, mit dem Beginn des neuen Ausbildungsgangs,

c) für das Lehramt an Gymnasien, die ab dem 1. Februar 2013 einen neuen Ausbildungsgang aufnehmen, mit dem Beginn des neuen Ausbildungsgangs,

d) für das Lehramt an berufsbildenden Schulen am 1. Mai 2013.

1

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 45 Minuten

1

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 45 Minuten

1

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 45 Minuten

1

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 45 Minuten

2

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 50 Minuten

2

Regelstundenmaß bezogen auf Wochenstunden zu 50 Minuten


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