Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks zur Suche

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Trefferliste

Dokument

  in html speichern drucken Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Einzelnorm
Aktuelle Gesamtausgabe
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:SoAnG
Fassung vom:16.10.2008
Gültig ab:29.10.2008
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:217-2
Landesgesetz über die staatliche Anerkennung von
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
(SoAnG)
Vom 7. November 2000
§ 13
Kolloquium, Ausschüsse

(1) Das Berufspraktikum schließt mit einem Kolloquium ab.

(2) Das Kolloquium dient der Feststellung, ob die Berufspraktikantin oder der Berufspraktikant befähigt ist, die nach § 1 Abs. 1 Satz 2 erworbenen Kenntnisse in der Praxis des sozialen Dienstes öffentlicher und freier Träger anzuwenden. Wird die Befähigung nicht festgestellt, kann das Kolloquium einmal wiederholt werden. Eine erneute Zulassung kann von Auflagen abhängig gemacht werden. Das Kolloquium soll spätestens drei Jahre nach Beendigung des Berufspraktikums abgeschlossen sein.

(3) Die Zulassung zum Kolloquium setzt die ordnungsgemäße Beendigung des Berufspraktikums, die regelmäßige Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften sowie die Abgabe und Beurteilung einer schriftlichen Hausarbeit nach § 12 voraus.

(4) Der Antrag auf Zulassung zum Kolloquium ist von der Berufspraktikantin oder dem Berufspraktikanten zu den nach Absatz 6 bestimmten Meldefristen bei der zuständigen Behörde einzureichen. Ihm sind folgende Unterlagen beizufügen:

1.

ein Lebenslauf mit Lichtbild,

2.

eine beglaubigte Abschrift des Abschlusszeugnisses der Fachhochschule,

3.

die Berichte der Ausbildungsstelle,

4.

der Ausbildungsplan,

5.

die Bescheinigung über die Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften,

6.

die schriftliche Hausarbeit und

7.

ein polizeiliches Führungszeugnis, das nicht älter als drei Monate ist.

(5) Für die Zulassung zum Kolloquium und seine Durchführung bildet die zuständige Behörde Ausschüsse mit jeweils drei Mitgliedern. Jedem Ausschuss sollen eine Vertreterin oder ein Vertreter der in § 4 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 genannten Behörden, eine Vertreterin oder ein Vertreter der in § 4 Abs. 3 Nr. 6 und 7 genannten Verbände und eine Leiterin oder ein Leiter der Arbeitsgemeinschaften nach § 4 Abs. 3 Nr. 5 und 6 angehören. Für jedes Mitglied ist ein stellvertretendes Mitglied zu benennen.

(6) Die zuständige Behörde legt spätestens im Dezember jeden Jahres im Benehmen mit dem Beirat die Termine und Meldefristen der Kolloquien und die Anzahl der Ausschüsse für die Zulassung zu den Kolloquien und die Durchführung im folgenden Kalenderjahr fest.


Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm