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juris-Abkürzung:FOSchulV RP 2005
Fassung vom:22.06.2011
Gültig ab:01.08.2011
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-5
Landesverordnung über die Berufsoberschule
Vom 26. Juli 2005

§ 8
Abschlusszeugnis

(1) Wer die Abschlussprüfung der Berufsoberschule I bestanden hat, erhält ein Zeugnis der Fachhochschulreife mit dem Vermerk: „Mit diesem Zeugnis wird die Fachhochschulreife verliehen. Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16. Dezember 2004 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.“

(2) Schülerinnen und Schüler, die die Abschlussprüfung der Berufsoberschule II bestanden haben und die Aufnahmebedingungen nach § 4 Abs. 3 Nr. 2 erfüllen, erhalten ein Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife mit dem Vermerk: „Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium einschlägiger Studiengänge*) an wissenschaftlichen Hochschulen oder Gesamthochschulen.“

(3) Schülerinnen und Schüler, die die Abschlussprüfung der Berufsoberschule II bestanden haben und die Aufnahmebedingungen nach § 4 Abs. 3 Nr. 1 erfüllen, erhalten ein Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife mit dem Vermerk: „Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16. Dezember 2004 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium einschlägiger Studiengänge*) an wissenschaftlichen Hochschulen oder Gesamthochschulen.“

(4) Die Fußnote zu den Zeugnissen nach Absatz 2 und 3 lautet: „*) Einschlägige Studiengänge sind Studiengänge laut Anlage 2 der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der jeweils geltenden Fassung - siehe Anhang - sowie zu den dort genannten Studiengängen affine oder aus den dort genannten Studiengängen abgeleitete Studiengänge.“ Als Anhang zu dem Zeugnis ist der der jeweiligen Fachrichtung der Berufsoberschule zugeordnete Passus aus Anlage 2 der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der jeweils geltenden Fassung - wiederzugeben.

(5) Schülerinnen und Schüler, die die Abschlussprüfung der Berufsoberschule II bestanden haben und die Aufnahmebedingungen nach § 4 Abs. 3 Nr. 2 und zusätzlich eine Voraussetzung des § 7 Abs. 1 erfüllen, erhalten ein zusätzliches Zeugnis über die allgemeine Hochschulreife. Das Zeugnis enthält den Vermerk: „Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium aller Studiengänge an wissenschaftlichen Hochschulen oder Gesamthochschulen.“

(6) Schülerinnen und Schüler, die die Abschlussprüfung der Berufsoberschule II bestanden haben und die Aufnahmebedingungen nach § 4 Abs. 3 Nr. 1 und zusätzlich eine Voraussetzung des § 7 Abs. 1 erfüllen, erhalten ein zusätzliches Zeugnis über die allgemeine Hochschulreife. Das Zeugnis enthält den Vermerk: „Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16. Dezember 2004 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium aller Studiengänge an wissenschaftlichen Hochschulen oder Gesamthochschulen.“

(7) Die Zeugnisse nach den Absätzen 5 und 6 erhalten folgende Vermerke:

1.

Bei Vorliegen der Voraussetzung nach § 7 Abs. 1 Nr. 1:

„Die Kompetenzen in einer zweiten Fremdsprache wurden durch Teilnahme an mindestens vierjährigem versetzungserheblichen Unterricht in der zweiten Fremdsprache nachgewiesen.“

2.

Bei Vorliegen der Voraussetzung nach § 7 Abs. 1 Nr. 2:

„Die Kompetenzen in einer zweiten Fremdsprache wurden durch Vorlage eines Fremdsprachenzertifikats in der Niveaustufe II gemäß der Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von Fremdsprachenkompetenzen in der beruflichen Bildung - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20. November 1998 in der jeweils geltenden Fassung - nachgewiesen.“

3.

Bei Vorliegen der Voraussetzung nach § 7 Abs. 1 Nr. 4:

„Die Kompetenzen in einer zweiten Fremdsprache wurden durch eine erfolgreich abgelegte Feststellungsprüfung nachgewiesen.“

4.

Bei Vorliegen der Voraussetzung nach § 7 Abs. 1 Nr. 5:

„Die Kompetenzen in einer zweiten Fremdsprache wurden durch eine erfolgreich abgelegte Prüfung auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachgewiesen.“

(8) Ein zusätzliches Zeugnis über die allgemeine Hochschulreife erhält auch, wer ein Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife besitzt und innerhalb einer Zeitspanne von fünf Jahren seit Ausstellung des Zeugnisses der fachgebundenen Hochschulreife eine erfolgreich abgeschlossene Prüfung nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 oder Nr. 4 oder Nr. 5 vorweisen kann. Die Absätze 5 bis 7 gelten entsprechend.

(9) In den Zeugnissen gemäß den Absätzen 1 bis 3, 5, 6 und 8 wird eine Durchschnittsnote ausgewiesen. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle hinter dem Komma als arithmetisches Mittel aus den Fächern des Abschlusszeugnisses ermittelt, wobei nicht gerundet wird. Unberücksichtigt bleiben die Noten in den Fächern Religion oder Ethik und Sport. Bei den Zeugnissen gemäß den Absätzen 1 bis 3 wird bei der Ermittlung der Durchschnittsnote darüber hinaus auch die Note des zusatzqualifizierenden Fachs nicht berücksichtigt.


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