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Amtliche Abkürzung:SoAnG
Fassung vom:16.10.2008
Gültig ab:29.10.2008
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:217-2
Landesgesetz über die staatliche Anerkennung von
Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
(SoAnG)
Vom 7. November 2000

§ 4
Beirat

(1) Zur Beratung der Landesregierung in allen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung für die Durchführung dieses Gesetzes wird bei der zuständigen Behörde ein Beirat errichtet.

(2) Der Beirat soll darauf hinwirken, dass die erforderlichen Regelungen den Bedürfnissen der praktischen Sozialarbeit und Sozialpädagogik entsprechen und ihrer Weiterentwicklung Rechnung tragen.

(3) Als Mitglieder des Beirats werden von der zuständigen Behörde berufen

1.

eine Vertreterin oder ein Vertreter der zuständigen Behörde als vorsitzendes Mitglied,

2.

eine Vertreterin oder ein Vertreter des für das Laufbahnrecht zuständigen Ministeriums,

3.

eine Vertreterin oder ein Vertreter des für Justizangelegenheiten zuständigen Ministeriums,

4.

eine Vertreterin oder ein Vertreter des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung,

5.

drei Vertreterinnen oder Vertreter der Kommunalen Spitzenverbände auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände,

6.

drei Vertreterinnen oder Vertreter aus dem Bereich der Freien Wohlfahrtspflege und der Jugendverbände auf Vorschlag der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und des Landesjugendringes,

7.

drei Studierende der Diplom- oder Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit an Fachhochschulen auf Vorschlag der in § 1 Abs. 1 genannten Fachhochschulen,

8.

drei Vertreterinnen oder Vertreter der in § 1 Abs. 1 genannten Fachhochschulen,

9.

drei Vertreterinnen oder Vertreter aus dem Bereich der Gewerkschaften und der Berufsverbände der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie der Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen.

(4) Für jedes Mitglied ist ein stellvertretendes Mitglied zu benennen. Bei einer Verhinderung des Mitglieds tritt das stellvertretende Mitglied an seine Stelle. Die Feststellung des Vertretungsfalls trifft das Mitglied.

(5) Die zuständige Behörde wirkt auf eine möglichst gleichmäßige Besetzung des Beirats mit Frauen und Männern als Mitglieder und als stellvertretende Mitglieder hin.

(6) Die Amtsdauer des Beirats beträgt fünf Jahre.Die Studierenden der Diplom- oder Bachelor-Studiengänge nach Absatz 3 Nr. 7 werden in jedem Jahr neu berufen.

(7) Die zuständige Behörde kann Mitglieder abberufen, wenn die Voraussetzungen für ihre Berufung entfallen; für die verbleibende Amtsdauer sollen Ersatzmitglieder berufen werden.


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