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juris-Abkürzung:SoSchulO RP
Fassung vom:29.05.2000 Fassungen
Textnachweis ab:01.10.2001
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-40
Schulordnung für die öffentlichen Sonderschulen
Vom 29. Mai 2000

§ 59
Bewertung von Mitarbeit und Verhalten

(1) Die Bewertung von Mitarbeit und Verhalten erfolgt aufgrund der Vorschläge der einzelnen Lehrkräfte durch die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleiterin oder des Schulleiters oder der Vertreterin oder des Vertreters. Sie erfolgt im Bildungsgang Grundschule, in der Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung, in den Klassenstufen 1 bis 6 der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung in beschreibender Form, in den Bildungsgängen Hauptschule und Realschule sowie in den Klassenstufen 7 bis 9 und im freiwilligen 10. Schuljahr der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Form von Noten.

(2) Die Bewertung der Mitarbeit stützt sich vor allem auf die längerfristige Beobachtung des Lernverhaltens. Hierzu gehören Beobachtungen darüber, wie die Schülerin oder der Schüler Lerninhalte erfasst, Gelerntes behalten und wiedergeben kann und wie sie oder er Aufgaben und Problemstellungen selbständig oder gemeinsam mit anderen löst. Ebenso sollen Beobachtungen über Arbeitsbereitschaft, Arbeitsweise, Konzentrationsvermögen, Ausdauer und Lerninteresse in die Beurteilung der Mitarbeit einfließen. Das Bemühen der Schülerin oder des Schülers, das Schulleben mitzugestalten, ist besonders zu würdigen.

(3) Bei der Bewertung des Verhaltens sind die Eigenart der Schülerinnen und Schüler, ihr Alter und Entwicklungsstand und allgemein anerkannte Verhaltensregeln zu beachten, die für das Zusammenleben und gemeinsame Lernen in der Gruppe notwendig sind, wie Rücksichtnahme und Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit oder das Einhalten vereinbarter Regeln und Ordnungen. Auch Reaktionen auf Lob, Kritik oder Tadel und das Bemühen, Verhalten gegebenenfalls zu ändern, können berücksichtigt werden.

(4) Die Bewertung in Form von Noten erfolgt mit

1.

"sehr gut", wenn die Mitarbeit oder das Verhalten der Schülerin oder des Schülers besondere Anerkennung verdient;

2.

"gut", wenn die Mitarbeit oder das Verhalten der Schülerin oder des Schülers den an sie oder an ihn zu stellenden Erwartungen entspricht;

3.

"befriedigend", wenn die Erwartungen im Ganzen ohne wesentliche Einschränkungen erfüllt werden;

4.

"unbefriedigend", wenn die Mitarbeit oder das Verhalten der Schülerin oder des Schülers nicht den Erwartungen entspricht.

Die Bewertung "unbefriedigend" ist im Zeugnis zu begründen.


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