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Aktuelle Gesamtausgabe
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juris-Abkürzung:KrPflHiAPrV RP
Fassung vom:02.09.2019
Gültig ab:28.09.2019
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:2124-11-2
Landesverordnung über die Ausbildung, Prüfung und Führung der Berufsbezeichnung
der Gesundheits- und Krankenpflegehelferin und des Gesundheits- und Krankenpflegehelfers
Vom 2. September 2019 *

Anlage 2

(zu § 2 Abs. 1 Satz 2, § 9 Abs. 1 Satz 1 und § 23 Abs. 1 Satz 1, § 30 Abs. 1 Satz 2)

A.

Theoretischer und praktischer Unterricht
Leistungsfelder, die zur selbstständigen Wahrnehmung insbesondere folgender Tätigkeiten befähigen:

 

I

Grundpflegerische Maßnahmen in stabilen Pflegesituationen sicher durchführen.

 

II

Im Pflegeprozess bei der Erstellung von Biografie und Pflegeplanung unterstützend mitwirken, den Pflegebericht fortschreiben und die eigenen Tätigkeiten selbstständig dokumentieren.

 

III

Kontakte mit pflegebedürftigen Menschen herstellen, mit ihnen einen respektvollen Umgang pflegen und sie unter Beachtung wesentlicher Vorbeugungsmaßnahmen bei der Grundversorgung unterstützen, Ressourcen erkennen und aktivierend in die Pflegehandlung einbeziehen.

 

IV

Pflegebedürftige Menschen bei der Lebensgestaltung im Alltag unter Beachtung der Lebensgeschichte, der Kultur und der Religion unterstützen.

 

V

Notfallsituationen und Veränderungen der Pflegesituation durch gezielte Beobachtung rechtzeitig erkennen und angemessen handeln.

 

VI

Mit anderen Berufsgruppen unter Reflektion der Situation und der eigenen Rolle zusammenarbeiten.

 

Kompetenzfelder, die dazu befähigen unter Anleitung und Überwachung von Pflegefachkräften insbesondere folgende Tätigkeiten durchzuführen:

 

VII

Bei der Durchführung ärztlich veranlasster therapeutischer und diagnostischer Verrichtungen mitwirken (insbesondere Kontrolle von Vitalzeichen; Medikamentengabe; subkutane Injektionen; Inhalationen; Einreibungen; An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen).

 

VIII

Menschen in der Endphase des Lebens unterstützend begleiten und pflegen.

 

Stundenzahl insgesamt

700

B.

Praktische Ausbildung

Stundenzahl

 

1.

Gesundheits- und Krankenpflegehilfe für Menschen in der stationären Akut- oder Langzeitversorgung.

740

 

2.

Gesundheits- und Krankenpflegehilfe für Menschen in der ambulanten Versorgung.

110

 

Stundenzahl insgesamt

850

Fußnoten ausblendenFußnoten

*
Diese Verordnung dient unter anderem der Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22; 2007 Nr. L 271 S. 18; 2008 Nr. L 93 S. 28; 2009 Nr. L 33 S. 49; 2014 Nr. L 305 S. 115; 2015 Nr. L 177 S. 60, Nr. L 268 S. 35; 2016 Nr. L 95 S. 20) und der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über Dienstleistungen im Binnenmarkt (ABl. EU Nr. L 376 S. 36).

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