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Aktuelle Gesamtausgabe
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juris-Abkürzung:RhMAirBaseG RP
Fassung vom:23.06.2003
Gültig ab:27.07.1999
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:Anhang I 132
Landesgesetz zu der Vereinbarung über die Rückgabe der Rhein-Main
Air Base Frankfurt und der Wohnsiedlung Gateway Gardens
sowie die Durchführung und Finanzierung von Baumaßnahmen
auf den Luftwaffenstützpunkten Spangdahlem und Ramstein
Vom 23. Juni 2003

Luftwaffenstützpunkt Ramstein

R1.1

Bau und Ausrichtung Start- und Landebahn

Beschreibung: Abriss der bestehenden S/L-Bahn und Errichtung einer 3.200 m langen S/L-Bahn mit 200 m langen Überrollflächen an beiden Enden. Bahnbreite = 45 m mit 5 m breiten Pistenschultern. Um die gegenwärtigen Anforderungen an den Rollbahnbelastungwert (LCN) für strategische Luftbrückeneinsätze zu erfüllen (d.h. LCN von 75), muss die S/L-Bahn über ihre gesamte Länge auf circa 40 cm Tiefe Rillenbeton aufweisen. Neuausrichtung der S/L-Bahn entgegen des Uhrzeigersinns, damit die verlängerte Bahn innerhalb der jetzigen Grenzverläufe des Luftwaffenstützpunktes Ramstein angelegt werden kann. Abriss und Verlegung der Anlagen und anderer Hindernisse, welche der Baureifmachung entgegenstehen.

Projektierte NATO-Unterstützung: 3200m x 45m S/L-Bahn; 150 x 45 m Überrollflächen zu 30 % des LCN der S/L-Bahn; 3 m breite Pistenschultern zu 50 % des LCN

Kostenaufwand: DM 49.300.000 Fertigstellung: August 2003

R1.2

Ausbau Rollbahn India

Beschreibung: Wiederherstellung und Verbreiterung der Rollbahn auf 3000 m x 45 m. Anfügung gehärteter Überrollflächen 200 m x 45 m an beiden Enden. Instrumentenlandesystem der Kategorie II, damit Nutzung als Notlandebahn möglich ist. Abriss und Verlegung von Anlagen und anderen Hindernissen, welche einer Baureifmachung für eine Not-Start- und Landebahn entgegenstehen. Verlegung der bestehenden Treibstoffleitung, damit eine Verbreiterung möglich ist.

Projektierte NATO-Unterstützung: 3000m x 45m parallel Rollbahn/Not-S/L-Bahn; 3 m breite Pistenschultern zu 50 % des LCN

Kostenaufwand: DM 45.300.000 Fertigstellung: Oktober 2001

R1.3

Umbau Echovorfeld

Beschreibung: Das Bauvorhaben beinhaltet im wesentlichen 1. Abriss (150.000 m²) und Umbau (230.000 m²) des Echovorfelds, 2. die entsprechenden Infrastrukturvorrichtungen (Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie entsprechende befestigte Decken), 3. Verlegung der Rollbahn Nord Nr. 1 (17.000 m²) und 4. Abriss/Umverlegung (15.100 m²) der bauseitigen Anlagen. Für den Umbau des Echovorfelds werden 150.000 m²Beton (31 cm) und Asphalt, Baustellenaushub, Entwässerung, Flugfeld-Tragschicht sowie 42 cm breiter Fugenbeton gebraucht. Für den Umbau des Rollfelds Nord Nr. 1 (1100 x 22,5 m) sind Baustellenaushub, Entwässerungsarbeiten, Flugfeld-Tragschicht, Fugenbeton (42 cm) und Flugfeldmarkierung erforderlich. Ein neuer Paletten-Abstellhof (7.500 m²), Beleuchtung für Vorfeld und Randbereiche, Notstromgeneratoren, neue Pistenschultern und weitere Ausrüstungsteile sind ebenfalls vorzusehen. Als Teile dieses Gewerks ist auch eine Behebung von Umweltschäden mit einbezogen.

Projektierte NATO-Unterstützung: Eine Studie aus dem Jahre 1993 genehmigte 24 Flugzeugabstellflächen in Ramstein. Die Genehmigung ist noch schwebend und abhängig von einer neuen Studie. NATO-Zustimmung wird im Juni 1999 erwartet.

Kostenaufwand: DM 61.600.000 Fertigstellung: Juni 2001

R1.4

Ausbau der Gefahrgutplattform

Beschreibung: Anbau einer befestigten Fläche von 15.000 m²an die jetzige Gefahrgutplattform, um zwei zusätzliche Abstellflächen für Großraumflugzeuge auf der Gefahrgutplattform zu erhalten.

Projektierte NATO-Unterstützung: Eine Studie aus dem Jahre 1993 genehmigte 24 Flugzeugabstellflächen in Ramstein. Die Genehmigung ist noch schwebend und abhängig von einer neuen Studie. NATO-Zustimmung wird im Juni 1999 erwartet.

Kostenaufwand: DM 6.200.000 Fertigstellung: Oktober 2001

R1.5

Anschlussrollbahnen

Beschreibung: Umbau der Rollbahnen für den Anschluss der neu ausgerichteten und verlängerten Start- und Landebahn sowie der Rollbahn. Beinhaltet Anschluss nördlicher Rollbahnen an das neu ausgerichtete Vorfeld 5 und an Rollbahn A.

Projektierte NATO-Unterstützung: Volle Unterstützung wird erwartet bei Zustimmung zum neu ausgerichteten S/L-Bahn-Konzept.

Kostenaufwand: DM 11.200.000 Fertigstellung: August 2003

R2.1

Instrumentenlandesystem der Kategorie II

Beschreibung: Abriss des bestehenden ILS und Neuerrichtung nach Standards der Kategorie III.

Projektierte NATO-Unterstützung: Zur Zeit nicht berechtigt.

Kostenaufwand: DM 5.100.000 Fertigstellung: August 2003

R2.2

Wartungshangar für C-130-Flugzeuge

Beschreibung: Errichtung eines neuen Wartungshangars für C-130-Flugzeuge auf 3.620 m².

Projektierte NATO-Unterstützung: Keine

Kostenaufwand: DM 14.800.000 Fertigstellung: Mai 2003

R2.3 Frachtterminal

Beschreibung: Errichtung eines neuen Frachtterminals (8.400 m²). Zu den benötigten funktionellen Bereichen gehören: Eingang, Sortierung, Frachtabfertigung, Frachtfertigmachung und -verpackung, Frachtlagerung, einschließlich Gefahrgut, Waffen und Materialen, die unter Geheimhaltungsstufen fallen, Palettenzusammenbaugruben sowie Ladedocks. Darüber hinaus Zugang für Flugpassagiere und Frachtlieferung sowie Abholung als auch Parkplätze.

Projektierte NATO-Unterstützung: Keine

Kostenaufwand: DM 25.500.000 Fertigstellung: März 2002

R2.4a

Treibstoffbehälter-Hangar und Treibstoffbehälter-Abstellfläche im Freien für C-5

Beschreibung: Errichtung eines (1) für C-5 geeigneten Treibstoffbehälter-Hangars auf 7.400 m²sowie einer betonierten Abstellfläche mit Treibstoffüberlaufwanne und Öl-/Wasser-Abscheider.

Für dieses Gewerk werden die zusätzlichen Finanzmittel vom NG-PIK l-Hangar für C-17-Flugzeuge verwendet.

Projektierte NATO-Unterstützung: Unterstützung nur ohne Treibstoffbehältererfordernisse.

Kostenaufwand: DM 16.800.000 Fertigstellung: Oktober 2002

R3.1

Anbau an das Mobilitäts-Abfertigungszentrum/Passagierterminal

Beschreibung: Errichtung eines Anbaus von 1.400 m²an das Passagierterminal, so dass die Gesamtfläche 6.900 m²beträgt. Nach Fertigstellung können in diesem Terminal pro Tag 16.000 Fluggäste abgefertigt werden.

Projektierte NATO-Unterstützung: Keine

Kostenaufwand: DM 10.200.000 Fertigstellung: März 2001

R3.2

Kurzzeitübernachtungen

Beschreibung: Errichtung eines Gebäudes auf 6.400 m²für die Unterbringung von 200 Personen. Die Gelder für dieses Gewerk können mit anderen nicht zweckgebundenen US-Finanzmitteln zusammengelegt werden, um eine größere Hotelanlage zu finanzieren.

Projektierte NATO-Unterstützung: Keine

Kostenaufwand: DM 16.300.000 Fertigstellung: März 2004

R3.3

Schlafraum für Einsatzpersonal

Beschreibung: Errichtung eines Schlafraums für 400 Personen auf 3.500 m². Die Gelder für dieses Gewerk können mit anderen nicht zweckgebundenen US-Finanzmitteln zusammengelegt werden, um eine größere Hotelanlage zu finanzieren.

Projektierte NATO-Unterstützung: Keine

Kostenaufwand: DM 10.600.000 Fertigstellung: Februar 2004

R4.1

Treibstoffsystem

Beschreibung: Im Zusammenhang mit dem der Neuausrichtung des Echovorfelds und der Erweiterung der Gefahrgutplattform, Installation von Hydrantengruben an jedem der zusätzlichen Abstellplätze. Aufstellung von insgesamt 16 Treibstoffhydranten, von denen 11 vom abgerissenen Echovorfeld stammen.

Projektierte NATO-Unterstützung: Abhängig vom Ergebnis der NATO-Studie für Abstellplätze in Ramstein. Volle Unterstützung wird erwartet für Hydranten und Lagerkapazitäten, die NATO-Abstellplätze bedienen.

Kostenaufwand: DM 19.100.000 Fertigstellung: November 2003

R4.2

Neuer Verlauf von Straßen und Zäunen

Beschreibung: Durch die Fertigstellung der obigen Gewerke, insbesondere der Verlängerung der S/L-Bahn und der Verlaufsänderung des Echovorfelds, kommt es zu einer Sperrung und zum Abriss bestehender Zäune und Straßen in und um Ramstein. Dieses Gewerk sieht eine Verlegung der Infrastruktur vor, so dass die Bauarbeiten und der Verkehrsfluss auf dem Stützpunkt ordnungsgemäß vonstatten gehen können.

Projektierte NATO-Unterstützung: Volle Unterstützung wird erwartet für den neuen Verlauf, der erforderlich ist aufgrund der Projekte mit NATO-Zustimmung.

Kostenaufwand: DM 2.400.000 Fertigstellung: Juni 2004



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