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Einzelnorm
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juris-Abkürzung:SoSchulO RP
Fassung vom:24.04.2018
Gültig ab:01.08.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-40
Schulordnung für die öffentlichen Sonderschulen
Vom 29. Mai 2000

§ 23
Unterrichtszeit

(1) Der tägliche Unterrichtsbeginn liegt in der Regel an Ganztagsschulen (§ 35) zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr, an Schulen in Halbtagsform zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr.

(2) Die unterrichtende Lehrkraft gestaltet unter Beachtung der täglichen Gesamtunterrichtszeit und Gesamtpausenzeit und im Rahmen der schulischen Vereinbarungen die Dauer von Unterricht und Pausen nach pädagogischen Erfordernissen und der Aufnahmefähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Dabei ist für jede Unterrichtsstunde ein Zeitraum von 45 Minuten anzusetzen.

(3) Die tägliche Unterrichtszeit an Ganztagsschulen soll acht Unterrichtsstunden nicht überschreiten. Dabei soll der Vormittagsunterricht in der Regel vier bis fünf und der Nachmittagsunterricht zwei bis drei Unterrichtsstunden betragen. Der Unterricht soll nicht nach 17.00 Uhr enden.

(4) Die Dauer des täglichen Unterrichts an Schulen in Halbtagsform soll in den Klassenstufen 1 bis 4 fünf und in den Klassenstufen 5 bis 10 sechs Unterrichtsstunden nicht überschreiten.

(5) Die Gesamtpausenzeit beträgt an den Ganztagsschulen mindestens 100 Minuten. Die Mittagspause ist in dieser Pausenzeit eingeschlossen.

(6) Die Gesamtpausenzeit an Schulen in Halbtagsform beträgt bei sechs Unterrichtsstunden mindestens 45 Minuten.

(7) Der Unterricht wird an den Wochentagen von Montag bis Freitag erteilt (Fünftagewoche).

(8) Am letzten Unterrichtstag vor Beginn der Sommerferien und am Tag der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse kann der Unterricht nach der vierten Unterrichtsstunde beendet werden. Kann eine Schülerbeförderung zu diesem früheren Unterrichtsende durch den Träger der Schülerbeförderung nicht sichergestellt werden, sind die Schülerinnen und Schüler, die für die Rückkehr nach Hause auf die Schülerbeförderung angewiesen sind, bis zum üblichen Unterrichtsende dieses Tages zu beaufsichtigen (§ 25).

(9) Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sowie diejenigen Schülerinnen und Schüler anderer Klassen, die die Schule verlassen, um eine berufliche Tätigkeit aufzunehmen, sind am Unterrichtstag vor dem letzten Sonntag des Monats Juni zu entlassen. Beginnen die Sommerferien zu einem früheren Zeitpunkt, erfolgt die Entlassung am Unterrichtstag vor dem Sonntag, der dem Beginn der Sommerferien vorausgeht.

(10) Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann nach Anhören der Gesamtkonferenz im Einvernehmen mit dem Schulelternbeirat

1.

den täglichen Unterrichtsbeginn abweichend von Absatz 1,

2.

die Dauer des täglichen Unterrichts, insbesondere zur Einrichtung eines freien Nachmittags in Schulen in Ganztagsform abweichend von Absatz 3,

3.

die Dauer des täglichen Unterrichts in Schulen in Halbtagsform abweichend von Absatz 4 sowie

4.

aus zwingenden organisatorischen Gründen die Pausenzeiten abweichend von den Absätzen 5 und 6

regeln. Die Gründe und Festlegungen sind schriftlich festzuhalten und der Schulbehörde mitzuteilen.

(11) Bei der Festlegung des täglichen Unterrichtsbeginns und des täglichen Unterrichtsendes einer Schule sind die wirtschaftlichen Erfordernisse des Schülertransportes angemessen zu berücksichtigen, sofern zwingende Belange der Schule nicht entgegenstehen. Dies gilt insbesondere für die Einrichtung gestaffelter Unterrichtszeiten, wenn für mehrere Schulen mit unterschiedlichen Standorten ein Schulbus eingesetzt ist. Die Festlegung des täglichen Unterrichtsbeginns und des täglichen Unterrichtsendes erfolgen im Benehmen mit den Trägern der Schülerbeförderung.

(12) Schulen, für die ein gemeinsamer Schulbus eingesetzt wird, sollen sich bei der Festlegung von unterrichtsfreien Tagen abstimmen.


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