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juris-Abkürzung:AltenpflV RP 2004
Fassung vom:03.06.2020
Gültig ab:01.08.2020
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Rheinland-Pfalz
Gliederungs-Nr:223-1-31
Fachschulverordnung - Altenpflegehilfe
Vom 31. August 2004

§ 9
Bestandteile der Abschlussprüfung

(1) Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil.

(2) Die schriftliche Prüfung besteht aus je einer Aufsichtsarbeit in den Lernmodulen „In den Beruf Altenpflege eintreten“ und „Alte Menschen bei der Lebensgestaltung unterstützen“, ferner nach Wahl des Prüfungsausschusses in einem der beiden Lernmodule „Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen“ oder „Dementiell erkrankte und gerontopsychiatrisch veränderte alte Menschen pflegen“. Zur Bearbeitung der Aufsichtsarbeiten stehen in allen Lernmodulen jeweils zwei Zeitstunden zur Verfügung. Für jedes Lernmodul ist ein eigener Tag anzusetzen.

(3) Die praktische Prüfung erstreckt sich nach Wahl des Prüfungsausschusses auf die Lernmodule „Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen“ und „Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken“ oder „Dementiell erkrankte und gerontopsychiatrisch veränderte alte Menschen pflegen“ und „Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken“. Die Aufgabe ist auf die Einrichtung abgestimmt, in der die praktische Ausbildung absolviert wurde. Die Prüfung umfasst die Durchführung der Pflege, die Beratung, die Betreuung und die Begleitung eines alten Menschen sowie die Reflexion und dauert je nach der Aufgabenstellung 40 bis 45 Minuten. Unterrichten mehrere Lehrkräfte ein Lernmodul, wird ein gemeinsamer Vorschlag für die Aufgaben der praktischen Prüfung spätestens vier Wochen vor Beginn der praktischen Prüfung dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses zur Genehmigung vorgelegt. Kommt eine Einigung für einen gemeinsamen Vorschlag nicht zustande, entscheidet das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses. Die Lehrkräfte, die einen gemeinsamen Vorschlag für die Aufgaben der praktischen Prüfung vorlegen, gehören dem Prüfungsausschuss an und bewerten die Leistungen der praktischen Prüfung vor.

(4) Die praktische Prüfung wird nach Wahl des Prüfungsausschusses abgelegt:

1.

in einer Einrichtung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 oder Nr. 3, in der die Schülerin oder der Schüler ausgebildet worden ist, oder

2.

in der Wohnung einer pflegebedürftigen Person, die von einer Einrichtung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 betreut wird, in welcher die Schülerin oder der Schüler ausgebildet worden ist, oder

3.

mit Zustimmung der Schulbehörde an der Fachschule im Rahmen einer simulierten Pflegesituation, wenn ihre ordnungsgemäße Durchführung gewährleistet ist.

(5) Nichtschülerinnen und Nichtschüler haben im Rahmen der praktischen Prüfung Aufgaben aus folgenden Lernmodulen zu lösen:

1.

eine Aufgabe aus „Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen“ mit Bezug zu „Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken“

2.

eine Aufgabe aus „Dementiell erkrankte und gerontopsychiatrisch veränderte alte Menschen pflegen“ mit Bezug zu „Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken“

3.

eine Aufgabe aus „Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren“.

Die Prüfung dauert je nach Aufgabenstellung 85 bis 90 Minuten. Ist das Prüfungsergebnis schlechter als „ausreichend“, ist die Abschlussprüfung nicht bestanden. Soll die praktische Prüfung in einer Einrichtung gemäß Absatz 4 Nr. 1 oder 2 durchgeführt werden, obliegt die Wahl der Einrichtung den Nichtschülerinnen und Nichtschülern. Sie bedarf der Zustimmung des Prüfungsausschusses. Die Entscheidung über die Durchführung als reale oder simulierte praktische Prüfung gemäß Absatz 4 trifft der Prüfungsausschuss mit Zustimmung der Schulbehörde.

(6) Zur Abnahme und Benotung des praktischen Teils der Prüfung kann eine Praxisanleiterin oder ein Praxisanleiter aus der ausbildenden Einrichtung in beratender Funktion hinzugezogen werden.

(7) Ist die Abschlussprüfung nicht bestanden, kann die Prüfung frühestens nach sechs Monaten wiederholt werden.


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